Ouija – Urprung des Bösen

Alice Zander (Elizabeth Reaser) verdient ihr Geld im Jahre 1965 als Wahrsagerin und zockt ahnungslose Kunden mit faulen Tricks ab, unterstützt von ihren Töchtern Paulina und Doris (Annalise Basso und Lulu Wilson). Als aber ein echtes Ouija Brett zum Einsatz kommt und damit ein echter Geist beschworen ist ist der Spaß vorbei: ein böser Geist ergreift Besitz von Doris und beginnt damit die Familie zu terrorisieren …

Juhu, ein zweier Ouija Teil … darauf habe ich mich ja so unglaublich gefreut … oder auch nicht. Der Film ist ja quasi ein Sequel obwohl die Story eigenständig und unabhängig ist. Was ich dabei ganz nett finde ist daß der Film sehr bemüht ist so auszusehen als wäre er aus der Zeit in der er spielt, also den 60er Jahren, sogar mit dem Einsatz von Brandzeichen im Bild wenn denn nun die Filmrolle mal gewechselt werden müßte. Für mich ergeben sich daraus allerdings ganz schön starke Kontraste: dies ist kein atmosphärisch dichter Titel der einen in eine entsprechende Gruselstimmung packt, dies ist ein netter Film mit sonnigen Wohlfühlmomenten in den sich dann eben hier und da mal unheimliche Momente einfinden. Diese hat der Trailer schon größtenteils vorweg gegeben, was mich dabei aber restlos stört ist die in meinem Empfinden absolut nutzlose Einsatzweise: der werden Augen plötzlich weiß, da verrenken sich aus dem Nichts Gesichter zu Visagen … aber ich erkenne hier keine Geradlinigkeit drin, vor allem wenn an einer Stelle ein Wesen an einer Wand entlangläuft einfach nur weil es cool ist. Gut gespielt ist das alles; das Ende ist dabei krass und schockierend (sogar überraschend hart bei einem Titel der bis dahin so seicht war) und als Gruselfilm den man sich mal im TV anschaut ist die Nummer sicherlich in Ordnung. Fürs Kino taugts kaum.

Fazit: Eigentlich kaum erwähnenswerter Titel!
Rating: ★★☆☆☆

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