Das Morgan Projekt

Lee Weathers (Kate Mara)  soll eine sich im Wald befindliche Forschungseinrichtung kontrollieren. Sie trifft auf eine Handvoll Wissenschaftler die mittels Experiment Morgan (Anya Taylor-Joy)erschaffen haben, eine junger Frau mit ungewöhnlicher DNA. Recht schnell erkennt Lee was für eine Gefahr von Morgan ausgeht …

Filme in dieser Art und auch mit etwa diesem Verlauf hats immer wieder mal gegeben: Wissenschaftler erschaffen etwas, sind fasziniert, dann irgnoriert jeder die offensichtliche Gefahr und dann bricht der Alptraum aus und alle kämpfen ums Überleben. Auch das Morgan Projekt folgt dieser Schiene, zerfällt dabei aber in zwei stark unterschiedliche Parts: die ersten zwei Drittel sind reiner Redefilm in denen über diverse ethische Fragen gesprochen wird, im letzten Teil geht’s dann brutal und blutig zur Sache. Ich rechne es dem Film an daß er kein Filmmassaker als Selbstzweck ist oder sein will, komme aber mit anderen Parts kaum klar: es werden kaum Charaktere ordentlich etabliert oder nahe gebracht, man arbeitet also die ganze Zeit ohne Sympathiefigur. Die Gründe warum die Titelheldin einfach so mal eben Morde begeht sind mir dann auch nicht nennenswert klar. Trotzdem hat der Film einen gewissen Spannungsbogen und einen großartigen finalen Schlußtwist. Ob man dafür aber den ganzen Film aushalten mag sei einem selbst überlassen.

Fazit: Durchschnittlicher Thriller mit sehr unterschiedlich ausfallenden Parts, hoher Spannung und gutem Twist!
Rating: ★★★☆☆

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