Rampage

Der Automechaniker Bill Williamson (Brendan Fletcher) entwickelt einen teuflischen Plan. Er bastelt sich einen eigenen Kampfanzug und beginnt in seinem Heimatstädtchen einen unfassbar blutigen Amoklauf. Dabei ist seine Motivation ungemein einfach …

Das ist also der Film den Uwe Boll als sein bestes „Bollwerk“ bezeichnet – gut, wenn man genau ist wird dem Mann immer vorgeworfen grottenschlecht zu sein und in diesem Film ist doch eine starke „Abwesenheit“ von reiner schlechtigkeit zu merken. Da ich das Ende der Serie vorab kannte (hatte den dritten als erstes gesehen) weiß ich daß dieser Film als mehr gedacht ist als nur ein simpler Ballerfilm – das fällt einem aber nicht unbedingt direkt auf. Ein finster dreinblickender Typ der mit finsterer Visage durch die Gegen rennt, einen Amoklauf anzettelt und im Grunde ein viel simpleres Ziel verfolgt – mehr wird in den gerade mal 70 Minuten Laufzeit nicht erzählt. Man merkt auch daß der Film seine wenigen vorhandenen Möglichkeiten im Rahmen des denkbaren so gut es geht ausschöpft. Somit entsteht eine brauchbare filmische Kurzweil und ein unkomplizierter, krasser Actionfilm mit einem fiesen Antihelden. Als Film an sich muß man die Nummer wohl nicht mal gesehen haben, als Referenz für Uwe Boll könnte es sicherlich schlechtere geben.

Fazit: Solider Ballerfilm mit geringen Möglichkeiten und hohem Bodycount!
Rating: ★★★☆☆

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