Assault on Wall Street

Das Schicksal schlägt grausam zu beim Arbeiter Jim (Dominic Purcell) : die Versicherung stellt die Zahlungen für seine kranke Frau Rosie (Erin Karpluk) ein die Selbstmord begeht und durch einige Tricks im Finanzsystem verliert Jim sein ganzes Geld. Er beschließt sich zu rächen und stürmt mit Waffengewalt auf die Banker der Wall Street los …

Ich bin überrascht; und das mal absolut positiv. Ich kenne den Ruf von Uwe Boll und daß er einer der am meisten runtergeputzten Filmemacher überhaupt ist, bei diesem Film hier kann ich aber nicht klagen. Klar, es ist keine Revolution des Filmgenres, aber eben ein von Anfang bis Ende plausibler und klarer Film mit einer astreinen Thriller und Dramahandlung: netter Kerl verliert alles und nimmt blutige Rache an denen die ihm das angetan haben, gleichermaßen übt der Film eifrig Kritik am Finanzsystem. Gut, Boll macht hier etwas zu sehr eine einfache Schwarz Weiß Färbung, armer Held, fiese Banker, nette Cops, aber trotzdem kaufe ich ihm einen Teil (insbesondere das fiese Kalkül der gezeigten Banker) rundherum ab. Und der wunderbar auftretende Dominik Purcell macht als arme Sau die zum brutalen Rächer wird eine gute Sache. Letztlich ein Film der absolut klargeht und den schlechten Ruf den man dem Regisseur nachsagt kein Stück rechtfertigt.

Fazit: Beginnt als kritisches Drama und wird zu blutigem Amoklauf-Thriller – und macht das runderhum zufriedenstellend!
Rating: ★★★★☆

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