13 Hours – The Secret Soldiers of Benghazi

In Bengasi im afrikanischen Libyen wird eines Nachts ein US-Diplomatensitzes von libyschen Terror-Milizen angegriffen. Als letzte Rettung kommen die Mitglieder eines geheimen CIA-Stützpunkts dazu und greifen mutig ein. Für Jack (John Krasinski) und seine Kollegen Tanto (Pablo Schreiber), Boon (David Denman), Rone (James Badge Dale), Glen (Toby Stephens) und Oz (Max Martini) wird es eine lange, blutige Nacht …

Das ist dann wohl nochmal ein kleinerer Michael Bay Film, gleichermaßen einer der die üblichem Merkmale des Mannes aufzeigt: im Grunde wird eine brisante Geschichte erzählt die auf einem realen und ebenso brisanten Vorfall fußt, aber es geht hier nicht um Geschichtserzählung. 13 Hours ist ein Actionfilm der eben genau das auch sein will. Heißt: hier werden nicht Hintergründe und Zusammenhänge aufwendig erläutert, sondern hier gibt’s ein simples Gefecht von Gut gegen Böse in dem knallharte Kerle sich gegen eine Übermacht stellen und dem aufkommenden Feuerzauber trotzen. Mit annähernd zweieinhalb Stunden fällt die Nummer dabei auch merkwürdig lang aus, aber das stört wenig. Wer den Film schaut dürfte es eben letztlich wegen der bekannten bay Versatzstücke tun: harte Kerle in epischen Fights, das alles in Hochglanzoptik mit betonten Gray und Gelbtönen und fetten Explosionen. Hätte Bay für die Nummer auch noch ein paar namhaftere Stars gehabt als John Krassinksi (erste richtige Actionrolle die er beiläufig sogar sehr gut macht) und James Badge Dale hätte man die Geschichte sicherlich zu einem nächsten Blockbuster aufgestylt, so ging sie im Kino fast ungesehen vorbei. Auf DVD und Konsorten wird’s sicherlich sein Publikum finden, da es ja Leute gibt die Bay besonders gerne schauen, aber ein muß ists keinesfalls.

Fazit: Restlos humorbefreiter Ballerfilm, vernachlässigt restlos die Hintergründe
Rating: ★★☆☆☆

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