Ben Hur

Der jüdische Prinz Judah Ben-Hur (Jack Huston),und Messala (Toby Kebbell) wachsen als Freunde auf, werden aber im Erwachsenenalter zu erbitterten Feinden. Messala schafft es daß Ben-Hur auf ein Sklavenschiff gebracht wird. Diesen Alptraum überlebt Ben-Hur und kehrt zurück nach Rom um Rache zu nehmen …

Ich saß einmal im Kino als die Vorschau auf diesen gezeigt wurde und hröte vor mir jemand unsicher sagen „Was soll das denn?“ und stellte fest daß ich diese Unsicherheit restlos teile. Genau genommen: der Film ist sicherlich nicht restlos schlecht, was aber bei allem unangenehm auffällt und ins Auge fällt ist die Verzichtbarkeit des Filmes. Außer dem Geldgedanken fällt mir kein Grund ein für ein Remake, und dieser ist etwas mager. Gut, trotzdem hätte es was geben können, scheitert aber in allen Belangen: die Darsteller sind reizlos und charismaarm, der neue Ben-Hur ist zwar nicht unsympathisch, aber besitzt zu keinem Zeitpunkt die Ausstrahlung, die Handlung wurde von vier Stunden auf zwei runtergestrichen und dürfte damit einiges an Story und Erzählung eingebüßt haben (ich habe das Original vor Urzeiten gesehen und könnte eben jene Unterschiede nicht exakt aufzählen). Ansonsten setzt der Film auf seine Actionschauwerte die natürlich zeitgemäß umgesetzt sind und natürlich kommt gerade das spektakuläre Wagenrennen in 3D ziemlich gut. Aber das sind nur ein paar gute Momente die obendrein dadurch geschmälert werden daß der Film in „Bourne“ Manier gerne zur Wackelkamera greift. Daher ists schade daß der Film eben jene Ansätze die er hat so restlos und „ungenutzt“ verspielt. Fürs Heimkino kann man aber dennoch einen Blick vormerken.

Fazit: Restlos überflüssiger Neuafguss mit ausdrucksloen Darstellern, aber solider Inszenierung und Action!
Rating: ★★☆☆☆

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