X-Men – Apocalypse

Nachdem die Gesellschaft begonnen hat Mutanten in ihrer Mitte zu aktzeptieren droht der Erde eine neue Gefahr: Apocalypse (Oscar Isaac), der älteste und mächtigste Mutant der Welt erwacht und schart diverse Mutanten um sich um mit ihnen eine neue Weltordnung zu begründen. Dagegen stellt sich ein  Raven (Jennifer Lawrence) und Prof. X (James McAvoy) angeführtes Team aus jungen Mutanten …

Da blicken ja bald selbst Nerds nicht mehr durch: die X-Men Filme sind immer stetig eine Mischung aus Sequel und Prequel gewesen, nun hat man nach dem doch recht versöhnlich beschlossenen „Zukunft ist Vergangenheit“ nochmal eine weitere Episode eingeschoben die eben in eine neu kreierte Zeitlinie geht. Leider keine wirklich lohnende oder nennenswerte Episode. Im Grunde wird einfach ein fetter Schurke ausgebuddelt der mal eben die Welt attackieren will und wieder einmal sammeln sich die X-Men um denjenigen auszumerzen. Das ist etwas lang geraten, mit einer Lauflänge von gut zwei einhalb Stunden, obendrein in der ersten Hälfte zu versreut. Da es keine echte Hauptfigur gibt und die Charaktere zu dem Zeitpunkt größtenteils getrennt agieren zappt der Film stetig zwischen den Figuren hin und her, zeigt diese und jene Person an jweiels unterschiedlichen Stellen, kommt dabei aber nie zu Potte oder mal angemessen richtig voran. In der zweiten Hälfte verdichtet es sich dann um in einem fetten Showdown zu gipfeln. Klar, es gibt starke Momente, vertraute Charaktere ect. – aber es ist ein Film der letztlich nur für Fans ist. Eben jene könnten aus der Nummer noch etwas Spaß und Freude mitnehmen, die Nummer ist letztlich ok, aber ebenso ein Beleg dafür daß die X-Men Saga so langsam ihren Zenit überschritten hat.

Fazit: Epische, etwas überlange Schlacht mit einem langweiligen Schurken!
Rating: ★★★★☆

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