London has Fallen

Nach dem überraschenden Tod des britischen Premierministers reisen zahlreiche Staatsoberhäupter zu dessen Beerdigung an, so auch US-Präsident Benjamin Asher (Aaron Eckhart) der von seinem  Leibwächter Mike Banning (Gerard Butler) begleitet wird. Schon bald ereignet sich ein Anschlag hinter dem der Terrorist Aamir Barkawi (Alon Aboutboul) und und sein Sohn Kamran (Waleed Zuaiter) stecken – sie wollen die Staatsmänner reihenweise umbringen. Lediglich Mike kann rettend eingreifen …

Der erste Teil war quasi ein Überraschungshit da ist es umso weniger überraschend dass nun ein Sequel folgt. Mir selber hat der erste Teil vorne und hinten nicht gefallen und obendrein fand ich den Konkurrenz Film „White House Down“ besser aber Gerard Butler weißes Haus Gemetzel war erfolgreicher und scheint sich auch sonst größerer Beliebtheit zu erfreuen. Grade die Härte die mich abschreckt scheint bei vielen genau richtig anzukommen, im zweiten Teil gibt es denn auch genug davon. Inhaltlich liefert der Film genau das was zu erwarten ist: er bringt alle Überlebenden Figuren des Erstlings noch einmal zusammen und nimmt eine simple Action Dramaturgie in die er eben die vertrauten Charaktere setzt; das ist dann ein reines Szenario in London bei dem Butler und Eckhard die ganze Zeit durch das mehr und mehr zum Kriegsplatz mutierende London rennen. Es wird viel geschossen, es wird viel gestorben, das Tempo und der Action Faktor sind extrem hoch nur dummerweise übersteht der Film keine Logik Prüfung, würde man ihm eine unterziehen. Trotzdem hat es mich überrascht dass der Film so dumm er auch ist irgendwie einen hohen Unterhaltungswert und eine extreme Kurzweil hat, weil vieles so übersteigert ist dass man es einfach nicht ernst nehmen kann; ebenso durch die zahlreichen Schauwerte oder eben der knackig überschaubaren Laufzeit. Was einen aber gerade zu penetrant ins Auge springt ist neben der wieder sehr ausgefallenen Gewalt die sehr schlechten Spezialeffekte; einige Szenen sieht man ihre CGI Herkunft extrem an und das dämpft dann doch ein wenig das Vergnügen. Trotzdem dies ist kein Film für den die Leute ins Kino rennen der auf dem Heimkinosektor aber sicher mal zu einem gerne geschaut ein Standardwerk wird.

Fazit: Sequel wie es zu erwarten war insgesamt aber doch kurzweiliger als man gedacht hätte.
Rating: ★★★☆☆

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