Slow West

Der junge Schotte Jay Cavendish (Kodi Smit-McPhee) ist nach Colorado gekommen um nach seiner angebeteten Rose (Caren Pistorius) zu suchen, die mit ihrem Vater (Rory McCann) hierhin geflohen ist. Auf einer gefahrvollen Reise durch den Westen begleitet ihn der raubeinige Silas (Michael Fassbender). Obendrein ist eine Bande Kopfgeldjäger auf dem Weg zu Rose …

Hier muß ich wohl mal wieder meinen ehrlichen Satz anbringen: ich gebe offen zu wenn ich einen Film nicht verstehe. Und eben jenes ist hier erneut geschehen. Dahinter steckt wohl ein Musiker der einen chilligen und poetischen Western machen wollte. Und der Titel stimmt: der Film ist sehr langsam. Und irgendwie bin ich nach sehr kurzer Zeit ausgestiegen. Michael Fassbender als kerniges Rauhbein und ein komisch dreinblickender Knabe reiten durch die Prärie, begegnen anderen, führen komische Gespräche und all jenes mündet am Ende in eines der blutigsten Finale die ich in langer Zeit gesehen habe – unfassbar daß ein Film mit einer Lauflänge von kaum 80 Minuten sich so ziehen kann. Das finale Schicksal der Hauptfigur und ein dazu lapidar gesagter Satz hat mich sehr berührt und getroffen. Aber nur für diesen einen (bitteren) Moment den ganzen Film auszusitzen lohnt sich in meinem Empfinden nicht. Aber es gibt sicher andere die diesem Film eine ganze Menge abgewinnen können.

Fazit: Sehr spezielles Machwerk, wahrscheinlich nur von hartem Arthouse Publikum vollkommen genießbar.
Rating: ★★☆☆☆

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