Unfinished Business – Big Business – Außer Spesen nichts gewesen

Dan Trunkman (Vince Vaughn) hatte die Nase voll für die undankbare  Chuck Portnoy (Sienna Miller) zu arbeiten und gründet ein eigenes Unternehmen namens Apex Select. Während sich die privaten Probleme häufen hat er aber die Möglichkeit in Berlin einen Deal abzuwickeln, zusammen mit seinen Kollegen Mike Pancake (Dave Franco) und Timothy McWinters (Tom Wilkinson). Allerdings erweist sich die Reise als restlos chaotischer Trip und der erhoffte Erfolg droht in weite ferne zu rücken … i

Ich gebe zu, ich hatte keine nennenswerten hohen Ansprüche an diesen Film – aber ein wenig mehr hätte es dann doch sein dürfen. Irgendwie hab ich den Grundton des Films nicht kapiert oder falsche Erwartungen: Vince Vaughn ist eigentlich mehr der Botschafter für netten Klamauk, aber eben kaum mehr und einen solchen Film hatte ich erwartet. Irgendwie rutscht das fertige Resultat ein wenig zwischen die Genres. Eine Komödie über ein paar kleine Geschäftsmänner die sich mit einem Geschäftsgiganten anlegen, eine Familienkomödie und alles mit leichtem Dramaanteil: wie ein bunter Genrecocktail dessen Komponenten sehr unstimmig abgemischt sind. Und mich nervt Dave Franco wie die Hölle: warum mußte der zu einem solchen debilen Knaben deklassiert werden der zwar kindlich naiv, aber so nervtötend daherkommt daß man schreien möchte. Einzige sonstige Highlights sind ein ausführlicher Blick auf Berlin welches der Film wundervoll als Kulisse nutzt und ein deutscher Darsteller der zum Ende hin ein nettes Cameo liefert. Aber für einen stimmigen Film reichts hinten und vorne nicht.

Fazit: das war nix: trotz guter Besetzung kann scih der Film nicht festlegen was er sein will und fährt voll gegen die Wand.
2 Punkte

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