Spy – Susan Cooper undercover

Susan Cooper (Melissa McCarthy) arbeitet als Analystin beim CIA und wird kaum beachtet da die Loorbeeren meist ihr Partner Bradley Fine (Jude Law) erhält wenn er erfolgreich im Außeneinsatz war. Dann aber darf Susan eine Undercover Mission übernehmen und soll als unscheinbare Person einen Waffenhändler infiltrieren …

Die Vorschau fand ich eigentlich ganz passabel, nicht zuletzt dank der doch hochwertigen Besetzung mit Melissa MCCarthy, Jason Statham und Jude Law. Umso mehr überraschte es mich  als der Film dann rauskam und mit vernichtenden Kritiken geschlagen war. Nach kurzer Zeit des Ansehens war mir aber klar warum: hier stimmen die einzelnen Komponenten nicht. Es soll eine Parodie auf Agentenfilme sein, die findet aber das richtige Gleichgewicht nicht. Hier wird echt geschossen und gestorben, daneben eiern furchtbar übersteigerte Figuren durch eine dann wieder relativ ernst gehaltene Story und kalauern wild herum. Das geht einfach nicht ordentlich auf. Obendrein merkt man überdeutlich daß der Film als Startschuß einer Serie gedacht ist: bloß nicht. Paul Feig und Melissa McCarthy haben jetzt schon einige Male zusammengearbeitet und dieser Film fällt am Ende aus wie die Agentenversion ihres Films „Taffe Mädels“: brauchbare Ansätze, aber wenig lohnende Fortführung. Und Jason Statham hatte den Film wohl als Parodie seines Images geplant – es ist eine an Dümmlichkeit und Peinlichkeit kaum zu überbietende  Nummer.

Fazit: Ein paar laue Gags reichen nicht um diesen dümmlichen und unstimmigen Film erträglich zu machen.
2 Punkte

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