Er ist wieder da

Adolf Hitler (Oliver Masucci) erscheint 66 Jahre nach dem Ende des Zweiten Weltkriegs plötzlich in Berlin. Mit Schrecken stellt er fest wie sich Deutschland entwickelt hat und wird obendein nicht erkannt, sondern für ein Double gehalten. Schließlich gelangt er jedoch er an die Fernsehproduzenten Sensenbrink (Christoph Maria Herbst) und Sawatzki (Fabian Busch) die aus ihm den Star einer Comedy Show machen wollen …

Bei dieser Thematik fällt es wirklich schwer den Film als einen normalen Unterhaltungsfilm zu erfassen. Das wird auch dadurch erschwert das zahlreiche Dokusequenzen drin sind bei denen man nicht weiß ob der an der entsprechenden Stelle gefaket oder echt gefilmt wurde und zahlreiche Promis als sie selber auftreten. Letztlich kann man es aber teilen: es ist ein Unterhaltungsfilm, nicht mehr oder weniger, aber man muß mit sich selbst ins Gericht gehen wo man lachen kann und vor allem wo man die präsentierten Gedanken teilen kann oder sich sogar dabei ertappt das man sie teilt.  Das ist es was der Film für mich ist: eine Mediensatire die zeigt wie Hitler wohl in de heutigen Welt von den Medien aufgefasst würde – daraus entspringen zwangsläufi gauch ein paar lustige Momente, aber an den meisten Stellen bleibt einem das Lachen geradezu im Halse stecken. Handwerklich gibt’s nichts zu meckern, auch darstellerisch ist die Nummer topp (wenngleich Christoph Maria HErbst eigentlich nur sein Stromberg-Image neu aufgreift). Ein „Muß“ in dem Sinne ist der Film nicht, aber sehr wohl eine spannende Frage wie man selber drücber denkt.

Fazit: Zwar lustig, aber an vielen Stellen erschreckend und hier und sogar „entlarvend“
4 Punkte

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