American Sniper

US-Navy-SEAL und Scharfschütze Chris Kyle (Bradley Cooper) rettet im Irak das Leben seiner Kollegen indem er als Schütze stets aus der Ferne Deckung gibt. Die Einsätze hinterlassen jedoch seelische Spuren und drohen die Ehe mit seiner Frau Taya (Sienna Miller) zu zerstören, außerdem setzen seine Gegner ein Kopfgeld auf ihn aus …

In einem Wort: nüchtern. Das nicht gemeint als Gegensatz zu „betrunken“, aber trotzdem ist dies ein Film den ich kaum anders bezeichnen kann. Und er hat das was ich „Zapping-Dramaturgie“ nenne: der Film schildert das Leben des tödlichsten Scharfschützen der USA, Chris Kyle, zeigt wie er als Kind zum Schießen kam, zeichnet seinen Weg durch das Militär nach und zappt auch mit einigen Zeitsprüngen durch das Geschehen durch diverse Einsätze wie auch das Privatleben der Hauptfigur. Trotzdem: irgendwie wird mir nicht so ganz klar wer der Mann war. Es war ein finsterer, irgendwie verschlossen wirkender Kerl den sein Job furchtbar mitgenommen hat, der wenn es sein mußte auch Kinder und Zivilisten erschoss sofern es seinen Kameraden half. Der Film schildert das alles, zeigt auch einige echt krasse und spannende Kriegsszenarien – aber am Ende bleibt es ein gefühlsarmes, wenn auch handwerklich tolles Werk.

Fazit: Spannend und toll gemacht, verrät mir aber irgendwie garnichts über die Hauptfigur
3 Punkte

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