Run All Night

Der ausgebrannte Auftragsmörder Jimmy Colton (Liam Neeson) kommt dazu als der brutale Danny Maguire (Boyd Holbrook) Jimmys Sohn Mike (Joel Kinnaman) töten will und tötet dabei Danny. Da dieser aber der Sohn von Jimmys Boss und Freund Shawn (Ed Harris) war hat er fortan die ganze Unterwelt von New York gegen sich. In einer langen, schicksalshaften Nacht versucht er Mike in Sicherheit zu bringen und die Dinge mit Shawn und seinen Handlangern zu klären …

Man kann mit Recht behaupten daß Liam Neeson nur noch den gleichen Rollentypus spielt, nichts desto trotz sind es immer andere Filme und diese fallen auch noch hervorragend aus. Vor allem wenn Neeson mit Regisseur Jaume Collet-Sera zusammenarbeitet, was bereits bei „Unknown Identity“ und dem Flugzeugkracher „Non-Stop“ mehr als zufriedenstellend ausfiel. In diese Aufstellung reiht sich nun auch der neue Film ein: klar, neu ist daran wenig. Ein Haufen fieser Schmutzfüße die sich in den Straßen von New York gegenseitig ausknipsen, Neeson als stoischer Anti Held der gleichermaßen Schurken killt wie auch versucht sich seinem entfremdeten Sohn anzunähern … ein paar Schießereien, ein paar Autocrashs … irgendwie nix neues dran. Aber es funktioniert, der Film besitzt rohe Energie, ungeschliffene Härte und Power. Eben genau das was man erwarten würde wenn man mal wieder einen dieser „Liam Neeson“ Thriller schaut – und nix dagegen wenn der Mann weiter solche Filme macht.

Fazit: Bei Liam Neeson schon routiniert auf hohem Niveau spielender Rachethriller der zwar nur altbekanntes verwendet, aber eine sehr effektive Zusammenstellung bringt
Rating: ★★★☆☆

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