St. Vincent

Die alleinerziehende Mutter Maggie (Melissa McCarthy) zieht mit ihrem Sohn Oliver (Jaeden Lieberher) nach Brooklyn. Da Maggie viel arbeiten muß bittet sie den griesgrämigen Nachbarn Vincent (Bill Murray) auf ihren Sohn achtzugeben. Obwohl dieser sich mit allerhand komischen Leuten herumtreibt und eigentlich völlig ungeeignet erscheint entwickelt sich zwischen Vincent und Oliver eine tiefe Bindung …

Bill Murray alleine gegen einen unbesiegbaren Gegner: seinen Synchronsprecher! Im Ernst, die Stimme des Mannes der ja auch TomHanks spricht hat ja insbesondere bei „Illuminati“ schwer gelitten, aber gerade hier merkt man wieder daß derjenige kaum mehr Power im Sprachorgan hat. Schade, denn es dämpft ein wenig diesen Film, auch wenn der vor originellen Ideen nicht gerade trotzt. Wieder einmal wird ein auf den ersten Blick als untauglich erscheinender alter Sack zum Ersatzvater für einen schüchternen Jungen und letztlich profitieren beide von der Beziehung. Trotzdem funktioniert es hier großartig, die Mischung aus Drama, Gefühl und ein wenig Komik stimmt perfekt und wenn es zum schnulzigen Finish kommt nimmt man auch das dem Film garnicht so furchtbar übel. Vor allem da (trotz der lausigen Synchro) Bill Murray ein weiteres Mal einen ganzen Film großartig dominiert hat.

Fazit: Kleines Juwel, nichts für die Masse abe trotzdem humorige und gefühlvolle Unterhaltung!
Rating: ★★★★☆

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