Back to Gaya

Das idyllischen Gaya ist eine Wunderwelt die der Autor Albert Drollinger für eine Fernsehserie erfunden hat in der niedliche menschenartige Wesen mit komischen Ohren friedlich leben. Eines Tages wird dem kleinen Volk jedoch der magische Dalamit gestohlen, ein Zauberstein ohne den die Gayaner nicht existieren können. Gayas Nationalheld Zino hetzt mit seinem schüchternen Kumpel Buu hinterher und landet mit noch einigen andern Figuren aus Gaya in der realen Welt der Menschen. Neben allerlei Gefahren müssen sie es mit dem bösartigen Wissenschaftler Icely aufnehmen der Gaya zerstören will …

Der Zeichentrick liet in den letzen Zügen, es ist an der Zeit für den Animationsfilm! So oder so ähnlich liegen die Dinge wohl, oder? Und nachdem „Findet Nemo“ und „Shrek“ dermaßen erfolgreich waren versuchen es nun auch die deutschen Mal. Wobei es mir fast das Herz bricht: da steckte der Macher Horst Tappe 4 Jahre Arbeit und einen Teil seiner Erbschaft rein und ich unsensibler Klotz kann mit dem Film nichts anfangen … im Ernst, „Gaya“ schafft es in keiner Sekunde die hohen Maßstäbe die z.B. „Shrek“ vorgibt zu erreichen, aber man kann dem Film nicht vorwerfen dass ihm Liebe zum Detail fehlt. Die Figuren sind eigentlich herzlich und lieb, aber irgendwie etwas kantig und man wird aus nicht definierbaren Gründen nicht so völlig war mit ihnen. Die Story um Fernsehfiguren die in der realen Welt landen ist ebenso etwas ausgelutscht und bleibt weitestgehend frei von Überraschungen. Also, wirklich empfehlen kann ich den Streifen nicht, aber ich denke bevor man wieder so ein aufgemotztes , seelenloses Hochglanz-Animationsvehikel aus Übersee konsumiert sollte man vielleicht doch mal einen Blick auf die Gayaner werfen, sei es nur um die 4 Jahre Arbeit des Machers zu würdigen. Obendrein: Hauptfigur Buu wird von Michael „Bully“ Herbig gesprochen!Fazit: Für deutsche Möglichkeiten beachtlicher Animationsfilm dessen Funke (zumindest bei mir) irgendwie nicht so restlos überspringen will!

Rating: ★★★☆☆

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