Jenseits aller Grenzen – Beyond Borders

Sarah Jordan (Angelina Jolie) wird 1984 Zeuge wie der Arzt und Entwicklungshelfer Nick Callahan (Clive Owen) einen ausgehungerten Jungen zu einer Wohltätigkeitsgala anschleppt und ist davon so geschockt daß sie beginnt sich selbst für bedürftige Menschen und Länder einzusetzen. Dabei gerät sie im Laufe der achtziger und neunziger Jahre unentwegt in vielen Ländern in Gefahr – wobei die unglückliche Liebe die sich zwischen ihr und Nick entwickelt ihr zwar Halt gibt, aber auch zu einer furchtbaren Tragödie führt …

Immer mal wieder wird ein bestimmter Berufsstand im Film der Fernsehen hervorgehoben und gelobt – Ärzte, Feuerwehrmänner, Polizisten, Anwälte zum Beispiel. Dies ist dann das filmische Loblied auf Entwicklungshelfer – aber warm nicht, wenn die Realität auch nur halb so grausam ist wie es der Film zeigt muß man diesen Menschen wirklich allen Respekt zollen. Dumm nur dass man um das Entwicklungshelferszenario nichts besseres als eine einfache, leicht durchschaubare Liebesgeschichte spinnt deren Verlauf und fieser Ausgang nicht all zu schwer voraussagbar sind. Aber es gibt immerhin zwei Pluspunkte: zum einen kommt in einzelnen Momenten (etwa wenn die Entwicklungshelfer mal wieder von Soldaten bedroht werden und einer einem Kind eine Handgranate zum spielen gibt) echte Spannung auf, zum anderen zeigt „Lara Croft“ Angelina Jolie dass sie auch als sanfte Heldin überzeugen kann und erfüllt ihre tapfere, herzensgute und mutige Figur mit Tiefe und Seele. Leider aber nicht den ganzen Film.Fazit: Gut gemeintes Plädoyer für Entwicklungshelfer kombiniert mit einer Standardlovestory in der aber immerhin Angelina Jolie eine tolle Figur macht!

Rating: ★★☆☆☆

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