Mr. May und das Flüstern der Ewigkeit

Der stille und in sich zurück gezogenen lebende John May (Eddie Marsan) arbeitet beim Bestattungsamt von London und hat die berufliche Aufgabe Angehörige von Leuten aufzufinden die gestorben sind. Dabei nimmt er seine Aufgabe sehr wichtig und organisiert oftmals auch die Beerdigungen. Als er aber die knifflige Augabe übernimmt die Hinterbliebenen seines Nachbarns zu finden und er auf einmal vor der Entlassung steht gerät Mays geordnetes Leben aus dem Gleichgewicht …

Kann funktionieren, muß aber nicht. Ein leiser, feinfühliger und stiller FIlm über einen stillen Mann der keine wirkliche ausufernde Geschichte zu bieten hat sondern eben nur eine kleine Reise der Hauptfigur. Die Tristeste und Isolation der Hauptfigur strahlt der Film an jeder Stelle aus un duntermalt es zudem noch mit ständiger trauriger Pianomusik. Darüber krönt Eddie marsan der alles wilde was er manchmal in anderen FIlmen hat in seinem Gesicht restlos ausgeschaltet hat und diese kleine, traurige Figur wirklich mit Herz spielt. Es ist halt nur die Frage inwieweit man sich in diese Geschichte hereinfinden kann, inwieweit man das mitempfinden oder eben nur langweilig finden kann. Wer auf solche leisten und traurigen DInge steht kann aber mal einen Blick riskieren, zumal es beim fiesen Ende ungehemmt bedeutet: Wasser marsch!

Fazit: ist es ein funktionierender FIlm oder eben einer der nur so sein will und traurig wirkt um traurig zu wirken? Muß man selber entscheiden.
Rating: ★★★☆☆

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.