Die Truman Show

Truman Burbank (Jim Carrey) lebt ein kleines, unauffälliges Leben als Versicherungsangestellter in einem Küstenstädtchen. Er ahnt dabei nicht, dass sein ganzes Leben nur eine Fassade ist: die ganze Stadt ist ein großes Studio, alle Menschen darin sind Schauspieler und er selbst ist der Star der „Truman Show“, einer Sendung, die auf den gesamten Planeten übertragen wird. Überwacht wird das Ganze vom Regisseur Christof (Ed Harris). Dann jedoch begehen die Filmleute ein paar Fehler aufgrund derer Truman anfängt, Verdacht zu schöpfen. Nach und nach sucht er nach einem Fluchtweg aus seiner Welt …

Wieder mal ein Film, über den ich mich, glaube ich, nicht allzu lange auslassen muss – den wird jeder irgendwie, irgendwann mal gesehen haben, oder? Falls nicht in Kurzfassung: „Die Truman Show“ war der erste Film, in dem Jim Carrey beweisen konnte, dass er nicht nur Grimassen ziehen, sondern auch richtig schauspielern kann. Der Film ist eine Mediensatire, die im ersten Moment total überspitzt wirkt, aber wenn man bedenkt, was mit „Big Brother“ schon so alles im Fernsehen lief, bekommt man schon irgendwo ein Gefühl der Bedrückung, dass eine derartige Show vielleicht wirklich mal kommt. Beeindruckend gespielt und inszeniert (meine absolute Lieblingsszene ist am Ende, wenn Truman den künstlichen Horizont seiner Welt erreicht und verzweifelt anfängt, dagegen zu trommeln) wird aus der „Truman Show“ intelligente und mitreißende Unterhaltung.Fazit: Im Kern ein hartes Drama, das aber in einen Hochglanzmantel gepackt leichter verdaulich daherkommt und bei dem sich Jim Carrey als toller Charakterdarsteller erweist.

Rating: ★★★★☆

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.