Lone Survivor

Das Elite-SEAL-Team 10 der US-Armee wird im Jahre 2005 in Afghanistan stationiert und erhält die Info des Aufenthaltsort des Taliban-Anführers Ahmed Shahd (Yousuf Azami). Die SEALs Marcus Luttrell (Mark Wahlberg), Mike Murphy (Taylor Kitsch), Matt Axelson (Ben Foster) und Danny Dietz (Emile Hirsch) werden losgeschickt um Ahmed zu liquidieren. Durch eine ungewollte Begegnung mit einigen Ziegenhirten gerät der Einsatz zum Fiasko …

Anlegen, durchladen und losballern: eine Handvoll populärer Gesichter mimt einen soldatenrupp der sich auf eine unmögliche Mission begibt, in die Bredoille gerät und trotz heftigstem Dauerfeuer nach und und nach reduziert und aufgerieben wird. Und die ganze furchtbare Sauerei fußt auch noch auf einem echten Fall … Filme wie diesen gibt’s immer wieder, der populärste Vertreter ist sicherlich „Black Hawk Down“. Auch dieser hier folgt brav eben jenen Mustern und es liegt bei einem selber wie man das alles einordnen mag: als Chronik einiger sympahischer junger Typen die furchtbar sterben müssen, als beinharter Männerfilm, als Drama von mir aus oder eben als handfester Kriegskracher. Geht alles, man wird bei allem fündig. Trotzdem braucht es für mich nicht die knallharten Shoot-Outs, die kleine Ironie zwischen den Soldaten in den wenigen ruhigen Momenten und die ausgefeilten Blutfontänen. Was mich wirklich getroffen und in den Magen gehauen hat sind die Bilder im Absopann, wo die wahren Soldaten mit echten Bildern und teils echten Videos aus ihrem Leben gezeigt werden – da kriegen die Figuren auf einmal eine echte Seite so daß deren vorheriges Ableben erst richtig schmerzt. Hätte ich selber nicht gedacht daß das Finish der beste sitzende Schuß ist.

Fazit: Knallharter und ultrabrutaler Kriegsfilm dessen stärkste Wirkung aber der Abspann erzielt.
Rating: ★★★☆☆

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.