A Long Way Down

Silvesternacht in London. Vier Menschen die vorhaben Selbstmord zu begehen treffen auf den gleichen Hochhausdach aufeinander: Ex Moderator Martin Sharp (Pierce Brosnan), Hausfrau Maureen (Toni Collette), die im Leben verlorene Jess (Imogen Poots) und der todkranke J.J (Aaron Paul). Die vier schließen einen Pakt bis zum Valentinstag weiterzumachen und zu versuchen ihr Leben in den Griff zu kriegen. Dann allerdings wird das Fernsehen auf den Pakt aufmerksam …

Schade, ich bin enttäuscht: die Voraussetzungen waren doch garnicht mal schlecht: zum einen der Cast, bei dem mit Pierce Brosnan, Imogen Poots, „Breaking Bad“Star aaron Paul und Toni Collete eigentlich für jeden ne Identifikationsfigur dabei sein sollte. Das Thema fällt irgendwo zwischen dramatisch und schwarzhumorig und der Umstand daß es aus der Feder von Nick Hornby stammt ist ebenfalls ein Pluspunkt. Und am Ende ist dabei kein wirklich schlechter Film rausgekommen, aber eben ein sehr gefälliger und langweiliger. Irgendwie wird nach der kreativen Eröffnungsszene aus der guten Situation nicht viel gemacht und kaum einer der Beteiligten bekommt eine wirklich erwähnenswerte Charakterentwicklung die man nicht voraussehen kann. Lediglich die Schlußszene regt zum Schmunzeln an, aber das macht wenig. Für Freunde ruhiger Tragikomödien ists sicher nett und lohnend, aber ansonsten wird dieser Film maximal bei diversen VoD Portalen geklickt werden.

Fazit: Nette Idee, aber nur schwache Umsetzung
Rating: ★★☆☆☆

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.