Battleground – Helden im Feuersturm

Im Erstens Weltkrieg kommt es zu einer der schlimmsten Schlachen an der Somme. Der britische Sergeant Major Wilkins (Johan Earl) führt dabei eine Truppe zu einem riskanten Angriff, wird aber zwischen beiden Fronten eingekeilt. Verzweifelt sucht eine Möglichkeit einen sicheren Weg zu den eigenen Leuten zu finden da ein bevorstehender Artillerieangriff der eigenen Leute auch ihren Tod bedeuten würde …

Da mag es bestimmt ein paar gute Absichten bei der Ersinnung dieses Films gegeben haben, sie erschließen sich mir aber nicht. Vielleicht bin ich auch nur zu sehr abgeschreckt von der reißerischen Aufmachung: der Untertitel „Helden im Feuersturm“ und die Ankündigung „Die größte Schlacht des ersten Weltkrieges“ verkaufen die Geschichte als das ultimative Kriegsepos, dabei ist der Film eher das genaue Gegenteil: es ist mehr ein ganz kleiner Blick auf eine einzelne Soldatengeschichte die eigentlich nur drei Mann ins Zentrum rückt, aus diesem relativ überschaubaren Blickwinkel bekommt man von allem drumherum eigentlich wenig mit. Leider sind es allesamt unbekannte Darsteller die zwar nicht sträflich untalentiert sind, aber eben doch nicht so besondere Emotionen auslösen. Hinzu kommt die künstlich dramatische Story um die Frau des armen Kerls die irgendwie versucht sich von einer ungewollten Schwangerschaft zu befreien. Diese beiden Handlungen die mit einer unglaublichen Soap-Pointe enden laufen lose nebenher, lassen nicht kalt, aber berühren auch nicht wirklich. Von daher: es gibt weder zu meckern noch zu empfehlen.

Fazit: Schlichtes Kriegsdrama, rundherum düster und deprimierend!
Rating: ★★☆☆☆

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