Stoker – Die Unschuld endet

Der emotional eher unterkühlte Teenager India (Mia Wasikowska) muß erleben dass ihr Vater bei eiem Autounfall stirbt. Bei seiner Beerdigung taucht ihr Onkel Charlie (Matthew Goode) auf der sich schon bald bei India und ihrer Mutter (Nicole Kidman) leinnistet und sie mit seinem Charme umgarnt. India ist untentschlossen da sie neben der Sorge auch fasziniert von Charlie ist …

Ähm … ja. Es wäre wohl ziemlich uncool diesen Film an dieser Stelle zu zerfetzen oder ihn runterzuputzen. Mach ich auch nicht, hat er auch garnich verdient. Aber ich bin ebenso der Typ der einerseits offen zugibt wenn er einen Film halt schlichtweg nicht kapiert hat oder sich damit nicht abfinden oder anfreunden konnte. Genau das war hier nun mal leider der Fall, wobei ich dem Film selber daran keine „Schuld“ gebe. Einerseits hab ich ihn in schlechter Laune und ohne die rechte Konzentration gesehen, zum anderen hatte ich nicht wirklich vor Augen und in Sicht was hier auf einen zukommt. Heißt in diesem Falle: ein Psycho-Thriller mit konventioneller Story und unkonventioneller Sicht. Die Story eines Mädchens das mit dem Tode des Vaers kämpft und den merkwürdigen Onkel mit einer Mischung aus Angst, Ekel, Abscheu und Begeisterung betrachet baut weniger auf hintergründige Storylines sondern fängt ein total absurdes, teilweise Verstörendes Gefühl ein und trägt dies durch brilliante Hauptdarsteller. Diese führen diese Sache dann zu einem Finale dass einem die Schuhe auszieht. Es ist nur fraglich ob man so lange durchhält: an sich ist der Film eine sehr spezielle Sache auf die sich nicht jeder unbedingt einlassen kann, wer es kann und Thriller mit psychologischer Tiefe wirklich zu schätzen weiß wird ihn mögen. Restlos daneben liegt aber wer auf Splatter oder Action hofft.

Fazit: Restlos verstörender Thrill, unkonventionell und ruhig, aber einem Finale dass in die vollen geht.

Rating: ★★★☆☆

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