Trance – Gefährliche Erinnerung

Der Kunst-Auktionator Simon (James McAvoy) wird engagiert vom Sammler Franck (Vincent Cassel): für diesen soll Simon ein wertvolles Goya-Gemälde stehlen. Da er sich aber nicht wie verabredet an den Plan hält geht alles schief und er wird niedergeschlagen ohne sich daran zu erinnern was eigentlich passiert ist. Da Franck aber das Gemälde haben will soll eine Psychologin in Simons Gehirn vordringen und die wichtige Information herausholen …

Danny Boyle ist einer der Regisseure mit denen ich nicht so richtig klarkomme. Seine Filme sind meist visuell sehr anstrengend, von permanenter Wummermusik unterlegt und haben oft eine eigene, fiebrige Atmosphäre. Er ist für mich keiner derjenigen die immer auf einen sinnleeren Bilderrausch aus sind, aber trotzdem fallen seine Werke für mich unter den Oberbegriff: mitunter etwas anstrengend. In diesem Werk ist dann wenigstens kein angepeilter Anspruch zu finden sondern einfaches Spannungsentertainment. Trotzdem sollte man möglichst aufmerksam dabei bleiben weil man den roten Faden schnell verlieren kann (ist mir leider irgendwann mittendrin passiert und ab da wars dann auch nur noch doof). Auch wenns ne unprominente Haltung ist, ich bleib dabei: Filme wie Inception brachten es auch fertig den Zsuchauer irgendwo zwischen Wirklichkeit und Fiktion, Wahn und und Wirklichkeit verloren gehen zu lassen aber trotzdem zugänglicher und spannender zu sein. Atmosphärisch ist diese Geschichte zwar astrein, aber trotzdem: wer Danny Boyle magg und auch so was wie (tieferen) Sinn in seinen Filmen erkennen kann der wird auch hier zufrieden sein. Ich selber wars nicht, aber ich machs mal keinem madig.

Fazit: Anstrengender Psychotrip der hohe Aufmerksamkeit verlangt (ich selber hatte sie nicht!)
Rating: ★★☆☆☆

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