Warm Bodies

Eine furchtbare Seuche hat Amerika erfasst und die Menschen zu Zombies verwandelt. Auch R (Nicholas Hoult) ist ein fleischfressender Zombie geworden der eines Tages in eine Schießerei gerät bei der ein Trupp Menschen umkommt. Trotz seines Zustandes verliebt sich R in das Mädchen Julie (Teresa Palmer) und bringt sie in Sicherheit. Juli merkt schnell die Zuneigung des eigentlich toten Mannes und dass er mehr und mehr aus seiner Starre erwacht je mehr Zeit sie mit ihm verbringt …

Ich kann dem Thema Zombiefilme nach wie vor nicht viel abgewinnen, gebe aber zu dass der hier vorliegende immerhin mal eine sehr originelle Komponente abgibt. Eine Liebesgeschichte in der eine Frau sich in einen Zombie verliebt und diesen durch ihre Liebe gar heilt – das gabs echt noch nie. Die ungewöhnliche Ausgangslage wird dann auch ausgekostet: die Liebesgeschichte fühlt sich echt und menschlich an, die Handlung greift alle Möglichkeiten auf um den gemeinen Zombiealltag und seine Macken aufzuzeigen und ebenso wird immermal wieder auf Action und ein wenig Spannung gesetzt. Allerdings sollte man bei alledem keinen allzu sensiblen Magen haben, denn wie es sich für einen Zombiefilm gehört gibt’s auch einen hohen Body Count und diverse Splatterszenen (die aber nicht zum Selbstzweck verkommen). Bleibt zu erwähnen dass Nicholas Hoult eine oscarreife Darstellung bringt und man hofft von dem Knaben noch viel zu sehen!

Fazit: Ungewöhnlicher Film der Herz, Witz, Horror und Gefühl auf bizarre Weise vereint bekommt!
Rating: ★★★★☆

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