Das Haus am Ende der Straße

Sarah (Elisabeth Shue) hat sich scheiden lassen und will mit ihrer Tochter Elissa (Jennifer Lawrence) ein neues Leben beginnen. Daher ziehen sie in einen abgelegenen Ort und in ein vermeintliches Traumhaus dort. Dies stellt sich aber recht schnell als Fehler hinaus: der Ort birgt ein dunkles Geheimnis. Dies begann mit einem grausamen Mord und die Folgen wirken sich auch auf Sarah und Elissa aus indem zwischen ihnen unerträgliche Spannungen entstehen …

Nicht gerade die unfassbare, klassische Jugendsünde einer jungen Schauspielerin, aber trotzdem ein Film den Jennifer Lawrence nach ihrem Erfolg in „Die Tribute von Panem“ und dem Oscar für „Silver Linings“ sicherlich nicht als ihr Aushängeschild nehmen würde. Braucht sie aber vermutlich auch nicht allzu sehr zu befürchten da den Film kaum jemand wahrgenommen hat – zu Recht. Ein klassischer Psychothriller vom braven Normalo-Mutter Tochter Gespann das mit einem Psychopathen aneinander gerät in unheimlichem Umfeld – gut, daraus kann solide TV Unterhaltung gebastelt werden, im Kino reiß man damit aber eigentlich keinen mehr vom Hocker. Auch wenns darstellerisch natürlich top ist und die Atmosphäre ordentlich eingefangen und aufgebaut wird bleiben unterm Strich nur ein paar Schreie, ein paar nette Buhh Effekte und ein wenig Blut. Absolute Standardware also die keinem wehtut, aber letztlich auch keiner braucht.

Fazit: Solider Thrill auf ausgelatschten Pfaden – nicht weniger, aber keinen Deut mehr.
Rating: ★★☆☆☆

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