Silver Linings

Pat Solitano (Bradley Cooper) ist Ende dreißig und leidet unter Depressionen, Gründe dafür sind der Verlust seines Jobs und seiner Frau. Daher verkriecht sich Pat bei seiner Mutter (Jacki Weaver) und seinem Vater (Robert de Niro), wobei diese hoffen dass er so bald wie möglich wieder auf eigenen Füßen steht. Da begegnet er Tiffany (Jennifer Lawrence), die vom Tod ihres Mannes belastet ist und vereinbart mit ihr dass sie ihm hilft seine Frau zurück zu holen .dafür soll Pat ihr beizeiten einen speziellen Gefallen tun …

KEIN Fallvon Etiketteschwindel, woh aber ein Fall bei dem man recht schnell falsche Vorstellungen und Erwartungen hat: die Story klingt nach ner simplen RomCom und sowohl das Cover wie auch die Darsteller lassen fluffiges Wohlfühlkino erwarten. Ganz so leicht ist es dann aber doch nicht: der Film stellt anspruchsvolles und hochwertiges Schauspielerkino da. Wenn auch die grobe Rahmenhandlung eine Liebesgeschichte ist liegt der Schwerpunkt doch auf dem Dramaaspekt und den zwei Hauptfiguren, zwei Menschen die schlimme Erlebnisse hinter sich haben und an ihrem Frust und Kummer kaputtgehen. Das wird dann auch sehr ausführlich gezeigt, dass diese beiden nicht nur ein wenig schlecht gelaunt sind oder sonst wie lustig spinnen, sondern wirklich restlos kaputt sind was zu einigen sehr heftigen Situationen und Momenten führt. Ob die Oscarnominierungen dafür wirklich nötig waren ist Ansichtsache, nicht zu bezweifeln ist das hie absolute Könner und Fachmänner am (Schaupiel)werk waren. Der Film selber ist glaube ich an den Kassen nicht so rasend gut weggekommen, aber trotzdem: wer’s mal versucht wird vielleicht nicht die federleichte Unterhaltung rausbekommen die man erwarten könnte, wohl aber brauchbare und gute Unterhaltung.

Fazit: Tragische Lovestory bei welcher der Fokus mehr auf dem Kummer denn auf der Schmonzette liegt!
Rating: ★★★☆☆

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