Fünf Freunde

Die eher abweisende  George (Valeria Eisenbart) bekommt in den Ferien unliebsamen Besuch von ihren Cousins, Julian (Quirin Oettl), Dick (Justus Schlingensiepen) und Anne (Neele Marie Nickel) – schon bald jedoch vereint die vier und den Hund Timmy eine unfassbare Entdeckung: Georges Vater Quentin (Michael Fitz) soll entführt werden da er an einer luktrativen Erfindung forscht. Da ihnen niemand glaubt beginnen die Fünf selber Nachforschungen zu betreiben und begeben sich auf einige riskante Abenteuer …

Es ist schon seit einigen Jahren ein Trend der zwar vom Prinzip her sehr lobenswert ist, aber in der Umsetzung fast immer furchtbare Resultate liefert. Man nimmt altbekannte Jugendromane und verfrachtet sie in aktuelle Kinofilme für das heutige, junge Publikum. Leider waren die Ergebnisse bei „TKKG“ und „Die drei Fragezeichen“ absolut furchtbar – nicht zuletzt darum ist es wunderbar dass im vorliegenden Fall der Wandel geglückt ist. Die Bücher hab ich zwar nie gelesen und auch von der Fernsehserie und den Hörspielen hab ich nur sporadisch was gesehen und gehört, aber das braucht man hierfür alles nicht. Der altmodische Stoff wunderbar und eben relativ „altbacken“ in die heutige Zeit verfrachtet wobei selbst so moderne Aspekte wie Handys die Handlung nicht weiter stören (der auf einer Insel arbeitende Vater kontaktiert per Lichtsignal mit den anderen) und man bewusst drauf verzichtet den Stoff hip und jung zu gestalten. Die jugendlichen Darsteller sind zwar aufgekratzt, aber niemals durch dumme Sprüche ect. künstlich cool, die Handlung bietet Spannung und dosierte Action ohne jemals in Gefahr von „Gewalttätigkeit“ zu schlittern und der ganze Film einfach erstklassige Unterhaltung für die ganze Familie, inklusive überraschender Entlarvungen am Ende wer denn nun wie hinter allem steckt. Weitere Filme sind geplant und wenn die so werden wie dieser hier kann ich diese Absicht nur freudig begrüßen.

Fazit: Perfekter Abenteuerfilm an dem jedes zusehende Alter was entdecken kann!
Rating: ★★★★☆

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