Men in Black 3

Seit über 10 Jahren ist Agent J (Will Smith) nun im Einsatz und bekämpft nach wie vor Außerirdische die sichdem Leben auf der Erde nicht richtig anpassen wollen – immer noch unterstützt von seine alternde Partner K (Tommy Lee Jones). Eines Tages jedoch ist  aus dem Hauptquartier verschwunden – und J erfährt von Agent O (Emma Thompson), dass dieser bereits seit 40 Jahren tot sei. Um den Lauf der Geschichte zu korrigieren reist J in die 60er Jahre zurück und versucht mit de jungen K (Josh Brolin) die Umstände seines Todes  zu verändern …

Es ist mir selber kaum aufgefallen, aber es stimmt: Will Smith hat sich für gut vier Jahre aus dem Kinobetrieb verabschiedet und kommt nun endlich zurück. Obendrein mit einer weiteren Episode seiner mit erfolgreichsten Serie. Es stellt sich aber die Frage: brauchen wir einen weiteren Men in Black Film? Die Grundsituation ist nach wie vor die Gleiche, nämlich dass eine Supereinheit in schwarzen Anzügen die Anwesenheit von recht bizarren Außerirdischen überwacht – da gibt’s allerdings keine epische Backgroundstory die unbedingt weitererzählt werden muß und da der letzte Film auch schon zehn Jahre her ist kann man bezweifeln dass wirklich viele Leute drauf gewartet haben – zumal das Thema Aliens in den letzten Kinojahren in jeder neuen Variante auf der Leinwand war. Unterm Strich fällt der neue Film aber ganz passabel aus, wenngleich er den bequemen Weg geht indem er eine recht gewöhnliche, konventionelle Zeitreisestory bastelt in der mal wieder einer in der Vergangenheit rechtzeitig ein schlimmes Ereignis abwenden muß. Ein für mich großer Haken: der an sich großartige Josh Brolin spielt Tommy Lee Jones Figur in jung und entwickelt keinerlei Chemie mit Smith Figur, aber das mögen andere Zuschauer anders empfinden. Letztlich braucht man über so was nicht nachdenken: der Film ist nicht so furchtbar effektüberladen wie die Folge davor, hat einige echt gut sitzende Gags und ist kurzweilig, über die finale Wendung die ein überaus persönliches Geheimnis zwischen K und J enthüllt kann man streiten, muß man aber nicht. Lediglich die 3D Geschichte ist mal wieder nervig: die guten Szenen kann man an einer Hand abzählen, der Rest rechtfertigt kein Stück den entsprechenden Aufschlag.

Fazit: Kurzweilig und überflüssig, aber sympathisch und nett!
Rating: ★★★★☆

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