Tom Saywer

Der ungezogene Tom Sawyer (Louis Hofmann) lebt mit seinem Halbbruder Sid (Andreas Warmbrunn) in dem kleinen Städtchen St. Petersburg am Ufer des Mississippi bei seiner Tante Polly (Heike Makatsch). Sein bester Freund ist der Waisenjunge Huck Finn (Leon Seidel) der in einer Tonne am Flussufer lebt. Das sorglose Leben bei dem Tom ein Auge auf die schöne Becky Thatcher (Magali Greif) geworfen hat wird bedroht als die beiden den  Indianer Joe (Benno Fürmann) bei einem Mord beobachten und dieser dem Trinker Muff Potter (Joachim Krol) angelastet wird. Da dieser gehängt werden soll sind Tom und Huck im Zwiespalt …

Da bin ich immer für zu haben: wenn ein alter, souveräner Klassiker für die neuen Zuschauer frisch aufgelegt wird. Vielleicht mag es kurz abschrecken dass dies zwar am Mississippi spielt, aber in Deutschland gedreht wurde, doch es macht wirklich nichts: ich hab das Buch nicht allzu präsent, kenne auch lediglich eine Verfilmung und manches von jener legendären Fernsehserie, doch glaube ich sehr sicher dass hier die allerwichtigsten und wesentlichsten Elemente des Buches aufgegriffen und zu einem sehr zufrieden stellenden Resultat vermengt wurden. Insbesondere die Besetzung fährt mit bekannten Gesichtern wie Peter Lohmeyerm Heike Makatsch und Joachim Krol einiges auf, aber eben auch die unbekannten Kiddies liefern eine astreine Leistung. Wohltuend ist dass der Film (abgesehen von katastrophalen Abspannlied) bemüht ist altmodisch zu wirken und nicht künstlich versucht die Handygeneration einzulullen – das klappt vorzüglich. Erwachsene haben vielleicht ein wenig Freude dran die olle Thematik noch mal abzuklopfen, Kinder können voller Spaß und Spannung die Welt des Mark Twain für sich entdecken: ganz große Klasse!
Fazit: Spannend und vergnüglich – vorzüglich gelungen!
Rating: ★★★★☆

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