Eine wie keiner

Melli (Josefine Preuß) ist zwar eigentlich ein gutmütiges Mädchen, aber trotzdem an ihrer Schule eine unbeachtete Außenseiterin die beständig den attraktiven Roque (Manuel Cortez) anhimmelt, den Star der Fußballmannschaft. Durch unglückliche Umstände und einen Blitzschlag jedoch passiert ein Wunder und Roque und Melli tauschen die Körper. Gefangen im Körper des jeweils anderen folgen eine Menge problematischer Situationen …

Diesen Film zu schauen war wohl vorrangig ne Sympathiegeschichte weil ich Josephine Preuß relativ interessant finde, zumindest seit ich sie bei einer Premiere von „Türkisch für Anfänger“ mal kurz persönlich getroffen habe. Ich hab damals zwar mitbekommen dass es auf Pro7 eine Reihe von Filmparodien gegeben hat, aber hab keine gesehen – und bekomme nach dieser Kostprobe auch keine wirkliche Lust eine weitere aus der Reihe anzuschauen. Immerhin wird hier der Unterschied zwischen einer Kino und einer Fernsehproduktion eindrucksvoll bewiesen: in gerade mal 68 nervtötenden Minuten reiht der Film eine nett zusammen gewürfelte Mischung aus diversen Hollywood Vorbildern aneinander. Die Ideen welche Titel oder Szenen hier aufgegriffen werden sind gar nicht mal so phantasielos, die Veralberungen aber meist dumpfer Klamauk der im besten Fall die Qualität eines schlechten Fernsehsketches erreicht. Mit Manuel Cortez und eben Josephine Preuss sind immerhin die beiden Hauptrollen gut besetzt, aber ich denke mal dass der Film für beide eher ne Pflichtübung war und nicht wirklich als „Schauspielaufgabe“ .. hoffe ich jedenfalls.

Fazit: Stellenweise unterträglich flacher Klamauk, nur selten witzig und noch seltener mit guten Parodien am Start!
Rating: ★★☆☆☆

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