Kokoda – Das 39 Bataillon

Die Japaner erobern ab 1940 weite Teile von Südostasien und ebenso im pazifischen Raum. Es dauert nicht lange bis sich die Australier sorgen wann sie angegriffen werden, erst als auf der t vorgelagerten Tropeninsel Neuguinea japanische Truppen landen. Die Verteidigung somit dem zahlenmäßig weit unterlegenen und erbärmlich ausgerüsteten 39. Batallion …

Bittere Ironie: die Geschichte eines mangelhaft ausgestatteten Trupps Soldaten der in die Schlacht muss wird erzählt von einem Film der ebenfalls absolut gering ausgestattet ist. Zumindest hat er wenig was den Zuschauer wirklich in den Bahn zieht: eine Handvoll armer, junger Männer die in Kriegszeiten in die Schlacht ziehen, ein paar mehr oder weniger heftige Ballereien und nach und nach sterben die Leute. Nebenbei erfährt man wie wesentlich und entscheidend für den ganzen Kriegsausgang die Leistung ist die die jungen Männer hier bringen. Toll, aber kein keiner toller Film. Die Darsteller sind allesamt unbekannt, die Action ist aus der Portokasse bezahlt und wenn es einen durchaus berührt dass hier arme, junge Kerle so total in den Fleischwolf geschickt werden nimmt man doch bemerkenswert wenig Anteil an ihrem scheußlichen Schicksal. Ebenso bietet der Film nichts wesentliches für die Leute welche sich einfach an einem „schönen“ Kriegsmassaker aufgeilen wollen – der voyeuristische Blick wird ebenso ausgelassen. Von Kriegsfilmen wie diesen hier gibt’s ne ganze Menge – und aus dieser Masse ragt diese Geschichte kein Stück hinaus.

Fazit: Trotz tragischem Inhalt ein kreidebleicher und kaum berührender Kriegsfilm!
Rating: ★★☆☆☆

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