Twentynine Palms

Der Fotograf David und seine Geliebte Katia fahren von Los Angeles in den Ort Twentynine Palms. Vom dortigen Hotel aus erkunden sie die Umgebung auf der Suche nach guten Motiven – und um permanent an allen Orten miteinander zu schlafen. Dabei droht aber insbesondere der gefühllose David eine Katastrophe herauf zu beschwören indem er mit seinem krassen Verhalten Katia regelrecht in die Flucht treibt …

Das Leben ist kein Film und hält sich nicht unbedingt an eine Dramaturgie – das zumindest war der Gedanke den ich beim ansehen dieses Films hatte. Ein paar fährt durch die Gegend, läuft rum, vögelt an jeder Ecke wo es sich einrichten lässt – mal abgesehen von den Rahmenbedingungen die eben nur die Umstände umreißen wer wohin fährt ist es echt eine handlungsfreie Sache. Wirkt dadurch leider insgesamt etwas langweilig, aber eben doch auf ne merkwürdige Weise „echt“. Allerdings sollte man keine Schwierigkeiten mit den Hauptfiguren haben, insbesondere dem männlichen Part, den dieser ist handlungsbedingt ein solcher Mistkerl dass die Zeit sich mit ihm zu befassen regelrecht schwer fällt. Komplett verdreht wird die Geschichte dann in den letzten paar Minuten, da wird alles in unerwarteter Weise vollkommen entsetzlich und erschütternd – wer hätte bei einem solchen Filme ein so krasses Ende erwartet? Wohl keiner. Aber es wird auch kaum einer den Film schauen oder wenn bis zum Ende durchhalten. Da hilft auch der hohe Anteil an nackter Haut nicht.

Fazit: Sehr tristes Drama, minimalistisch und karg aber auf bizarre Weise sehr dicht an seinen zwei Hauptfiguren!
Rating: ★★★☆☆

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