Eine Affaire in Paris

Isabel Walker (Kate Hudson) reist nach Paris um ihre dort lebende Schwester Roxanne (Naomi Watts) zu besuchen und trifft zu einem recht ungünstigen Zeitpunkt da Roxanne gerade von ihrem Mann Charles-Henri (Melvil Puppaud) verlassen wurde. Während sich Roxanne schwerfällig durch die unfairen Scheidungsumstände kämpft vergnügt sich Isabel in der Stadt der Liebe und beginnt gleich zwei Affairen. Außerdem rückt ihre Familie nach um ein Gemälde zu retten und ein verrückter Kerl namens Tellmann (Matthew Modine) ist hinter den Schwestern her …

Hübscher Fall von falscher Vermarktung: das blumenverzierte Cover mit den beiden Hauptdarstellerinnen vor dem Eifelturm und der Titel lassen eine softe Liebesschmonzette erwarten – allerdings ist der Film eben das nicht. Genau genommen ist der Film einfach ein Garnichts, ein Film in dem zwei Stunden lang schicke Menschen in schicken Wohnungen und Kulissen schicke Probleme besprechen. Man erwärmt sich beim ansehen weder für die Charaktere, noch für die recht prominente Besetzung oder für die am Rande eingefangene Stadt Paris. Es ist einem einfach egal, weil der Film so aufgebrezelt und versnobt wirkt wie die meisten der Hauptfiguren und einen völlig gefühllos und kalt läßt – und was könnte schlimmer sein bei einem Film als daß er den Zuschauer nicht das geringste fühlen lässt?Fazit: Ein Film der einem schon beim anschauen einfach nur egal ist – todschickes und todlangweiliges Familiengeheul mit tollem Ambiente und inhaltlicher Leere – außen hui, innen pfui!

Rating: ★☆☆☆☆

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