Road Trip

Josh Parker (Breckin Meyer) und Tiffany Henderson (Rachel Blanchard) waren seit der Schulzeit ein Paar – dann aber geht Tiffany auf eine Universität in Texas während Josh auf dem Ithaca College landet. Ihre Beziehung halten die beiden mit Telefonaten und zugeschickten Videos aufrecht – dann aber landet Josh mit seiner aufregenden Kommilitonin Beth (Amy Smart) im Bett. Noch schlimmer: die Liebesnacht wurde auf Video aufgezeichnet und die Kassette an Tiffany abgeschickt. Josh sieht nur eine Chance: mit seinem Freunden E.L. (Seann William Scott), Rubin (Paulo Costanzo) und Kyle (D.J. Qualls) springt er ins Auto um das Videoband abzufangen, was der Auftakt zu einem chaotischen Trip voller Zwischenfälle wird. Derweil hütet der abgedrehte Barry (Tom Green) Rubins Schlange …

Nach dem Erfolg von „American Pie“ kam dieser Streifen, quasi die College Variante mit dem gleichen Look, ähnlichen Figuren (Seann William Scott ist ja bei beidem dabei, nur dass sein Charakter hier doch um einiges sympathischer ist), aber einer komplett anderen Handlung. Und was kommt dabei heraus? Ein rundum gelungener, liebenswerter Film.Die Idee vom verschickten Videotape und dem daraus folgenden Trip ist zwar nur ein Aufänger für eine ganze Serie chaotischer Gags, aber wenn das Resultat so viel Spaß macht wie hier, warum sollte man dran rummeckern? Größtes Lob geht an das überaus sympathische Figurensammelsorium: Breckin Meyer hätte sowieso schon lange mal den großen Durchbruch verdient, hier glänzt er als rundum liebenswerter Josh, Sean William Scott spielt zwar eigentlich seine „Stiftler“ Rolle weiter, verpasst seinem Charakter aber trotzdem etwas Menschlichkeit und Freundlichkeit, außerdem gibt’s noch die aufregende und zum anschmachten schöne Amy Smart. Trotzdem hat mich der Film wegen was anderes berührt (ja, berührt!!!), und zwar ist das die Figur des Kyle: der potthässliche Hänfling der nur mit auf den Trip darf weil ihm das Auto gehört wird von den anderen Mitreisenden kontinuierlich mehr akzeptiert und liebgewonnen, wodurch sich eine echte Freundschaft und vor allem Selbstvertrauen entwickelt wenn er sich nachher gegen seinen sturen Vater stellt – dieser kleine Handlungsstrang alleine hebt den Film über viele andere Genrevertreter hinaus. Als Running Gag gibt’s noch den völlig bescheuerten Tom Green dazu. Aber auch dies ist wohl ein Film wo keine allzu langen Reden nötig sind da ihn jeder gesehen hat.Fazit: Chaotisches Road-Movie voller Gags, verrückten Ideen, sympathischen Figuren und mit so manch ernstem Zwischenton.

Rating: ★★★★☆

Ein Gedanke zu „Road Trip“

  1. Mist! Mist! Mist! Es gibt Filme, da möchte man einfach nur aufstehen und gehen. Bei dem Film wäre ich auch gerne vorzeitig gegangen aber das ging nicht. In den Unterrichtsstunden von Berufsschule kann man nicht einfach so aufstehen, vor allem nicht, wenn der Lehrkörper meint uns damit eine Freude zu machen…Persönlich fand ich den Film weder wirklich lustig noch irgendwo sehenswert. Tom Green fand ich schon in seiner MTV Show bescheuert und unlustig, somit versaut er alleine schon den ganzen Film und der Rest ist auch nicht wirklich nennenswert. Die Story dient nur als Gaglieferant und ist selbst als Klopapierersatz zu hart! Da gibt es einfach nichts positives zu nennen, außer das es denen gefällt die derben Unterhosenhumor mögen.

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