Tremors 4 – Wie alles begann

Nevada, 1889. Das Wüstenkaff „Rejection“ lebt von einer sehr ertragreichen Silbermine – bis eines Tages durch ungeklärte Umstände 17 Arbeiter in der Mine umkommen und fast alle Bewohner die Stadt fluchtartig verlassen. Schon bald taucht der Minenbesitzer Hiram Gummer (Michael Gross) in Rejection auf um herausfinden was in der Mine passiert ist. Er entdeckt dass eine riesengroße Sandwürmerart dahintersteckt die sich durch den Wüstensand gräbt. Zusammen mit dem Arbeiter Juan (Brent Roam) und dem Revolverhelden Black Hand Kelly (Billy Drago) geht Gummer auf die Jagd …

Jetzt ist aber langsam mal gut! Die Idee von den Riesenwürmern war nach eigentlich schon vor dem dritten Teil restlos ausgequetscht, wozu jetzt auch noch das hier? Immerhin war man so clever die Würmer nur in ihrer Urform wie im ersten Film einzubringen (nicht die „Arschknaller“ aus dem dritten Film) und das ganze in die Vergangenheit zu legen und mit dem Western-Umfeld mal halbwegs was neues zu erschaffen. Das unverzichtbarste Element der Serie ist natürlich auch dabei: Michael Gross. Der spielt zwar nicht Burt Gummer sondern dessen Vorfahren Hiram, einen eher zurückhaltenden Mann, aber im Laufe der Handlung entwickelt er sich dann zum Waffennarren wie er uns bekannt vorkommt. Für Liebhaber der Serie hat der Film den ein oder anderen Insiderscherz parat, abgesehen davon jedoch bewegt sich der Film auf überaus vertrautem Terrain: es werden Monster gejagt und Witze gemacht – und seltsamerweise macht das ganze selbst im vierten Aufguss noch Spaß. Wer die bisherigen Filme mochte macht auch hier nichts verkehrt.Fazit: Harmloses, kaum brutales Monsterfilmchen mit sehr vielen bewährten Ideen – trotz verbrauchter Ideen immer noch unterhaltsam!

Rating: ★★★☆☆

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