Silverado

Im wilden Westen schließen sich vier Männer zusammen und reisen Richtung Silverado: die die Brüder Emmett (Scott Glenn) und Jake (Kevin Costner), Ex-Bandenmitglied Paden (Kevin
Kline) und Mal (Danny Glover) – brechen nach Silverado auf. Emmett und Jake wollen zu ihrer Schwester, Mal möchte  zur elterlichen Farm, und Paden schließt sich ohne festen Plan an. Doch die Reise birgt einige Gefahren: vor allem den Kampf gegen den tyrannischen Großgrundbesitzer McKendrick (Ray Baker) und den korrupten Sheriff Cobb (Brian Dennehy)  …

Alptraum Synchronisation: echt ehrlich, selten wars so schlimm wie hier. Es ist ja normal das populäre Darsteller sich irgendwann auf ner festen Stimme einpendeln mit denen man sie dann in Verbindung bringt – dieser Streifen entstand aber wohl bevor die meisten ihre festen Sprecher hatten und das hat zur Folge das Kevin Kline mit der Stimme von Robert DeNiro redet oder Kevin Costner mit der Stimme von Patrick Swayze – und immer so weiter. So ein banales Randdetail sollte zwar eigentlich nicht das Vergnügen trüben, aber mir hats doch deutlich den Film verleidet. Dabei ist der Streifen gut, eine unverkrampfte, nette Mischung aus klassischem Western und netter „ein paar sympathische Halunken“ Story bei der irgendwie jeder der Hauptdarsteller seine eigene kleine Story und seinen eigenen Konflikt hat der irgendwann mit der Wumme geklärt wird. Da liegt aber für mich noch ein ziemliches Problem: für einen an sich recht lockeren Film wird hier ein viel zu großer, geradezu meterhoher Leichenberg aufgetürmt – auch wenn die Gewalt nicht detailliert präsentiert wird ists für mich doch zu viel, zumindest kann ich den Film dadurch nicht mehr locker konsumieren. An der fetten Starpower liegts nicht.

Fazit: Bleihaltiger und netter Western der eigentlich ok ist, aber zuviel Leichen auftürmt!
Rating: ★★★☆☆

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