Schneller als der Tod

Im Westernstädtchen Redemption veranstaltet der eiskalte Sherrif John Herod (Gene Hackman) jedes Jahr einen Schießwettbewerb den er aber selbst gewinnt. Dieses Mal sammeln sich aber diverse Gestalten an die Herod besiegen wollen: ein unwilliger Priester namens Cort (Russell Crowe), Herods unehelicher Sohn Kid (Leonardo DiCaprio) und die Amazone Ellen Ellen (Sharon Stone), die  ihren Vater rächen will, den Herod auf dem gewissen hat …

Ein wenrk von Sam Raimi in seiner „Zwischenphase“: das war nachdem er sich mit Filmen wie „Tanz der Teufel“ als Kultregisseur für Horror erwisen hat und ein paar Jahre bevor er solide Blockbuster Ware mit den „Spiderman“ Filmen ablieferte. Hier war es ein bestreben einen Zeitgemäßen Western hinzukriegen – was aber eigentlich nur in Maßen gelungen ist. Eigentlich ist der Film eine endlose Abfolge von Duellen und einigen recht bizarren Kamerafahrten – drum herum wird eine sehr gängige Rachestory erzählt. Pech dabei ist allerdings: der Film war als Starvehikel für Sharon Stone gedacht. Leider nur sind die weiteren Rollen mit dem da noch aufstrebenden Leonard DiCaprio, Gene Hackman und Russel Crowe so vorzüglich besetzt dass Mrs. Stone nur zur Nebenfigur wird. Trotzdem dürfte der Film für keinen der Mitwirkenden das Highlight der jeweiligen Karriere darstellen.

Fazit: Etwas eigensinniger Rachewestern, im Grunde aber nur eine schnurgerade Rache-Story die ein Duell an das nächste reiht!
Rating: ★★★☆☆

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