We feed the World – Essen global

Diese Dokumentation geht über Ernährung und Globalisierung, Bauern und Fischer, Fernfahrer und Konzernlenker, Warenströme und Geldflüs. Es wird gezeigt wo das tägliche Essen herstammt, die Arbeit niedergelassener Bauern – und zeigt unfassbare Erkenntnisse zum Thema „Entsorgung“ ..

Dieser Film belegt ungewollt eine These von mir: Michael Moore und Morgan Spurlock haben nicht wirklich den Dokumentarfilm fürs Publikum neu belebt, sie haben lediglich einen eigenen Stil dessen etabliert. Der besteht aus der schlichten Taktik nicht einfach nur Fakten herunter zu beten sondern all jenes irgendwie vergnüglich und möglichst witzig zu verpacken. Selbst dann (oder gerade dann) wenn das Thema eher unerfreulicher Natur ist. Dies hätte dieser Film bitter nötig gehabt. Leider ist das pure und sture Aufzählen von Fakten und das beständig deprimierende Gerede involvierter Leute heute nicht mehr genug – und das nennen eines bestimmten Faktes gleich zu Beginn wirkt auf mich nicht wirklich informativ sondern reißerisch. Aber was solls: bei einer solchen Fülle Informationen schaltet jeder irgendwann ab, der eine früher, der andere später. Bei mir wars ziemlich früh – was aber nicht heißt dass ich einige der genannten Fakten nicht als wahr oder bedeutend werte.

Fazit: Ziemlich krasse Fakten, leider bierernst und schleppend aufgearbeitet!
Rating: ★★★☆☆

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.