Otto 5 – Der Katastrofenfilm

Otto (Otto Waalkes) wurde als Kind in einem Binsenkörbchen ausgesetzt und von einem alten Seefahrer (Otto Waalkes) gefunden und aufgezogen. Auf dem Sterbebett gesteht der Alte jedoch dass seine ganzen Seefahrergeschichten nur gelogen waren und bittet Otto an seiner Stelle ein großer Seefahrer zu werden. Otto reist nach Hamburg und schmuggelt sich auf einen großen Luxusliner. Dort sucht die Versicherungsagentin Sonja (Eva Hassmann) einen Saboteur – und Otto wird versehentlich für einen Spion gehalten. Das schiff steuert auf New York zu – und einer Katastrophe entgegen …

Autsch! Otto muß wohl von vorne rein geahnt haben das seine Gags nicht mehr zeitgemäß sind und was anderes zum kompensieren her muß – allerdings war der Versuch aus dem Filme in Effektespektakel zu machen sicherlich nicht die beste Idee. Effekte wie die animierten Schafe im Zug die fröhlich singen oder insbesondere der Showdown bei dem das Schiff die Freiheitsstatue in New York vom Sockel haut sind für einen deutschen Film zwar ganz ordentlich (und sehr sehr teuer) gemacht, aber ein Amerikaner kann sich darüber nur schlapplachen, unfreiwillig allerdings weil’s so plump wirkt. Dazu wirkt Eva Hassmann absolut deplaziert in einem Film, weil außer einem hübschen Gesicht qualifiziert sie wohl nur die Tatsache dass sie Ottos Ehefrau ist für eine Rolle in diesem Film – Talent war es sicherlich nicht. Und so vergehen anderthalb Stunden voller hemmungsloser Blödelei und mit ganz passablen Effekten, allerdings ohne den Charme und die Gags die in den Vorgängern so viel Spaß gemacht haben.Fazit: Lauer Streifen der klar macht dass Otto sein Haltbarkeitsdatum lange überschritten hat – flaches Blödelei!

Rating: ★★☆☆☆

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