Eiskalte Engel 2 – Harvard Prep

Nach einem dummen Streich fliegt Sebastian Valmont (Robin Dunne) von seiner Highschool und wird in eine andere Stadt zu seiner Stiefschwester Kathryn (Amy Adams) geschickt. An der dortigen neuen High-School findet Sebastian nur schwer Anschluß, da Kathryn ihn laufend terrorisiert – lediglich Danielle (Sarah Thompson) fasziniert ihn. Doch Kathryn nutzt dies aus um ihn in ein fieses Spiel um Macht und Sex zu verwickeln …

Ja, ich guckte auch etwas ungläubig auf die DVD als ich sie sah. Eine Fortsetzung von „Eiskalte Engel“ in der auch noch Sebastian vorkommt? Die Erklärung ist aber ganz simpel: nach dem Erfolg des Kinofilms sollte der Stoff in eine Fernsehserie gepresst werden. Das gab man dann aber relativ schnell wieder auf und wuselte dass bis dahin gedrehte Episodenzeug zu einem Film zusammen, der als eine Art „Prequel“ gesehen werden kann.Trotzdem wird einem beim betrachten sehr schnell klar warum diese Serie nicht gemacht wurde: Robin Dunne ist ein schwacher Sebastian, ebenso die anderen Rollen, aber das liegt wohl daran dass man sie zu sehr mit der Kinofassung vergleicht und da halten die Fernsehakteure hier nun mal nicht stand. Das größte Problem ist dass die Serie gerne witzig gewesen wäre – die einzige Möglichkeit Witze einzustreuen sah man aber offensichtlich darin die weiblichen Figuren dämlich zu machen – Keri Lynn Pratt als Cherie (entspricht dem Cecile Charakter) ist eine eigentlich nur dauerkichernde doofe Kuh während Kathryn mit dem armseligen Running Gag versehen ist laufend gängige Sprichworte zu versauen. Somit bleibt dieser schwachsinnige Streifen immerhin ein Trost: wir können daran absehen was uns mit der Fernsehserie erspart geblieben ist.Fazit: Völlig unnötiger Streifen mit schlechten Darstellern und unerträglich albernen Sachen – für Fans des ersten Filmes eine Tortur!

Rating: ★★☆☆☆

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