The Resident

Die junge Ärztin  Juliet Dermer (Hilary Swank) hat sich von ihrem Mann getrennt und zieht in ein neues Appartement in Brooklyn – mit dem Ziel ein neues Leben anzufangen. Allerdings beschleicht sie in ihrer Wohnung recht schnell ein unangenehmes Gefühl dass sie dort nicht alleine ist – obendrein lernt sie den Eigentümer Max (Jeffrey Dean Morgan) kennen der recht schnell eine Obsession nach ihr entwickelt …

Da stellt sich mir mal wieder die Frage: mußte Hillary Swank ein paar Rechnungen bezahlen? Was bewegt eine Frau die bereits 2mal den Oscar als beste Darstellerin kassiert hat sich ein solches Drehbuch aus dem sicherlich nicht geringen Stapel an Angeboten herauszufischen? Ist mir echt ein Rätsel … denn es gibt nichts was für den Film spricht. Ohne es großartig zu spoilern: es ist nix anderes als die altbekannte „netter Normalo wird von fiesem Psychopathen“ gequält“ Variante die es schon unzählige Male gab – das Einzige was an diesem Konzept natürlich ansprechend ist wie glaubhaft es erscheint, mit diesem „Das könnte mir auch passieren“ Touch. Was nützt das aber wenn die Grundlage stimmig ist, auf dieser Basis aber doch nur ein banaler Psycho-Thriller auf Fernsehniveau abgezogen wird? Nix. Und Jeffrey Dean Morgan kann nun den „Schurken“ Part in seinem Rollenspektrum ebenso abhaken – in Erinnerung bleiben wird er damit nicht. Das hätte er vielleicht von Co-Star Christopher Lee lernen müssen.

Fazit: Klischeetriefender Psychothriller mit starker Heldin, aber in sonst jeder Hinsicht mau und austauschbar!
Rating: ★★☆☆☆

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