Karate Kid 3 – Die letzte Entscheidung

Daniel LaRusso (Ralph Maccio) und Mr. Miyagi (Noriyuki Pat Morita) sind gerade aus Okinawa zurückgekehrt und erleben eine böse Überraschung: ihr Wohnhaus wurde verkauft und Miyagi ist seinen Hausmeisterjob los. Deshalb beschließen Daniel und Miyagi gemeinsam einen Laden für Bonsaibäume aufzubauen. Die Idylle bekommt jedoch schon bald Risse, als der brutale Schläger Mike Barnes (Sean Kanan) auftaucht und Daniel mit Gewalt zwingt, am nächsten Karateturnier teilzunehmen – was jedoch Mr. Miyagi streng ablehnt. Um für das Turnier zu üben, wendet sich Daniel an den Karatetrainer Terry Silver (Thomas Ian Griffith), der jedoch eine überaus fragwürdige Kampfphilosophie vertritt, die sich schon bald negativ auf Daniel auswirkt – er kann nicht ahnen, dass Silver ein enger Freund von John Kreese (Martin Kove), dem Karatetrainer den Miyagi einst blamierte, ist…

Fortsetzung um jeden Preis: im dritten Film wird mit viel Phantasie in die Klischeekiste gegriffen und eine ziemlich unglaubwürdige Story zusammengeschustert, die aber letztlich nur dazu dient, die beiden vertrauten Helden wieder auf den Bildschirm zu schuften. Aber was soll man sich beschweren, es gibt unzählige Filme, wo genau das ganz übel schiefgegangen ist. Hierbei mag das Resultat zwar nicht besonders überraschend und originell sein, aber es langweilt auch nicht. Ein paar ganz nette Kampfszenen, das obligatorische Turnier am Ende mit dem Duell zwischen Daniel und dem Fiesling, haufenweise lustige Sprüche von Mr. Miyagi und das stetige, nervöse Gestammel von Karate-Kid Daniel – kennt man alles, aber mag man auch. Da stören auch die lächerlich überzeichneten Bösen nicht.Fazit: Künstliche Fortführung der Reihe, mag zwar unoriginell sein, weiss aber mit den besten Dingen der Vorgänger kurzweilig zu unterhalten!

Rating: ★★★☆☆

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