Karate Kid 2 – Entscheidung in Okinawa

Eigentlich wollte Daniel LaRusso (Ralph Maccio) nur einen gemütlichen Sommer bei seinem Freund Miyagi (Noriyuki ‚Pat‘ Morita) verbringen, aber dann erhält Miyagi eine Nachricht aus seiner Heimat Okinawa: sein Vater liegt im Sterben und will ihn noch mal sehen. Daniel begleitet Miyagi nach Okinawa, was allerdings zu einer schmerzhaften Begegnung mit der Vergangenheit führt: Miyagi verließ Okinawa einst, um einem tödlichen Duell mit seinem damaligen Freund Sato (Danny Kamekona) um eine Frau zu entgehen – nun besteht Sato, der inzwischen ein mächtiger Geschäftsmann ist, auf das Duell. Miyagi weigert sich, woraufhin Sato das Dorf von Miyagis Familie von einer Schlägertruppe terrorisieren lässt, deren Anführer Chozen (Yuji Okumoto) laufend mit Daniel aneinandergerät. Schließlich hat Miyagi keine andere Wahl, als sich auf das Duell einzulassen…

Die Handlung hätte auch für jeden x-beliebigen drittklassigen Karatefilm getaugt, der Vorteil hierbei besteht aber eben darin, dass das ganze mit vertrauten Figuren erzählt wird. Maccio und Morita spielen ihre Rollen logisch und exakt weiter. Dadurch merkt man kaum, dass der Film eigentlich keine Handlung hat, sondern immer nur dasselbe passiert: Daniel geht irgendwohin und schaut sich um, dann taucht der fiese Chozen auf und macht Ärger. Zwischenzeitig wird’s beim Tod von Miyagis Vater ein wenig traurig, aber wirklichen Tiefgang kann man dem Streifen nicht nachsagen. Es ist einfach ein Kontrast zum ersten Teil, man sieht das gezeigte Okinawa als totalen Gegensatz zu Amerika durch Daniels Augen. Dafür gibt’s mehr Action als im ersten Teil und die ist handwerklich und ordentlich gemacht – also wenn man den ersten Film mochte, wird man auch mit dem zufrieden sein können.Fazit Dünne Handlung mit liebgewonnenen, sympathischen Figuren – eine ein wenig schleppende, aber trotzdem ganz vergnügliche Geschichte.

Rating: ★★★☆☆

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.