Star Trek 7 – Treffen der Generationen

Der pensionierte Admiral James T. Kirk (William Shatner) nimmt als Besucher beim Jungfernflug einer neuen Enterprise teil – die prompt zu einem Notfall gerufen wird. Zwei Schiffe sind in Gefahr von einem unbekannten Energieband zerstört zu werden. Dank Kirks Einsatz können die Schiffe gerettet werden – allerdings wird dafür Kirk von eben jenem Band verzehrt. 78 Jahre später taucht das Band erneut auf – und wie schon beim ersten Mal steckt der wahnsinnige Forscher Soran ( Malcom McDowell) dahinter. Er will selbst in das Band hineingezogen werden, da er darin den Nexus, eine Art Paradies in dem es keine Zeit und Raum gibt, vermutet. Um das Band jedoch zu lenken, ist Soran bereit, ganze Planeten zu sprengen – weswegen es nicht lange dauert bis die neue Enterprise unter dem Kommando von Captain Picard (Patrick Stewart) auf seiner Fährte ist. Beim Kampf mit Soran wird Picard selbst in den Nexus gezogen und trifft dort auf Kirk – gemeinsam stellen sich Picard und Kirk Soran in den Weg…

Sie kochen!!!! Mann muss sich das mal vorstellen: nach 25 Jahren, 79 Folgen und bereits 6 vorangegangen Filmen als Captain Kirk steht William Shatner seinem Nachfolger Picard gegenüber (179 Folgen) und was machen diese beiden „Götter“ des „Star Trek“-Universums? Sie stehen in einer Küche und kochen!Drehbuchwendungen wie diese machen schon klar: der erste Film der ‚Next Generation‘ bleibt in Punkto Handlung bescheiden, es geht vor allem eben darum, den Figuren Spielraum zu lassen sich zu präsentieren. Und vor allem Data kriegt seine Chance dazu, da er sich in diesem Film seinen Emotionschip einsetzt und mit den auf ihn einstürmenden Gefühlen nicht klar kommt. Ansonsten musste irgendein verdrehter Zeitreiseplot gefunden werden, der es möglich macht, dass sich Kirk und Picard begegnen. Aber obwohl sich die beiden beim Dreh angeblich nicht gut riechen konnten, die Chemie vor der Kamera zwischen den beiden Captains stimmt und man sieht ihnen mit Vergnügen zu, wie die beiden dann ins Gefecht ziehen – wobei man darüber streiten kann, ob der Heldentod für Kirk wirklich nöig war.Fazit: Inhaltlich schwache „Star Trek“-Episode, die aber letztlich nur mit viel Aufwand dazu dient, die Begegnung der Captains zu arrangieren!

Rating: ★★★☆☆

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