Findet Nemo

Irgendwo tief im Meer beim Great Barrier Reef, in Mitten einer prächtigen Anemonenwohnsiedlung, leben der Clownfisch Marlin und sein kleiner Sohn Nemo. Während Nemo ein aufgewecktes, junges Fischlein mit leicht lädierter Flosse ist, der sich auf seinen ersten Schultag freut, so sieht sein übervorsichtiger Vater Marlin dem mit Schrecken entgegen. Kein Wunder, ist Nemo doch neben ihm der einzigste Überlebende eines Raubfischangriffes.Bei einem Schulausflug gerät Nemo in das Netz eines Tauchers und wird verschleppt. Zusammen mit dem unter Gedächtnisschwund leidenen Fisch Dory macht Marlin sich auf die gefährliche Suche nach seinem Sohn.

Blubb Blubb! Es ging durch den Blätterwald: Zahlreiche Kids wünschten sich ein Aquarium mit vielen Clownfischen und ebenso zahlreiche Kinder versenkten bzw. befreiten ihre Fische, indem sie sie ins Klo spülten… alles verursacht durch den Film „Findet Nemo“.Zu „Findet Nemo“ muss man nicht viel sagen – der Film ist einfach genial und zeigt, dass es letztenendes die gelungene Mischung aus Charakteren und Geschichte ist, die einen Film aus der Masse emporsteigen lässt. Fangen wir mit dem an, was vielleicht das schwächste Glied des Filmes ist: Die Geschichte!Die ist nicht wirklich neu und an sich ein Mitglied der Gruppe „Ausgelutscht“, dient aber letztenendes eh nur den Charakteren als Bühne zum Austoben. Denn die Charaktere sind es, die dem Film diesen unverwechselbaren Charme und damit seine Atmosphäre spendieren. Da ist zum Beispiel die Fischdame Dory, die, zerstreut wie sie ist, von jedem Zuschauer ins Herz geschlossen wird – ebenso wie die Selbsthilfegruppe von Haifischen, die ihrem Fischkonsum entsagen wollen, die Truppe gefangener Aquarienfische, die sich aus ihrem Aquarium befreien wollen und die einsilbig geschwätzigen Möwen im Hafen.Wie man merkt, ein wilde Mischung unterschiedlichster Charaktere, die aber alle so herrlich zusammenpassen und die Story in die Höhe tragen. Nicht zu vergessen die ganzen Details, die man dem Film spendiert hat.Ein schöner Film, der einfach gut unterhält und Spass macht… und Dank an Pixar: Kein langatmiges Disney-Gesinge… Juchee!

Rating: ★★★★★

Ein Gedanke zu „Findet Nemo“

  1. Ich glaube, irgendetwas stimmt nicht mit mir. Da ist wohl irgendetwas schiefgelaufen, aber: FÜR MICH IST „FINDET NEMO“ NICHT DER TOTALE MEGAHIT.Ich sage ja nicht, dass der Film schlecht ist. Keine Frage: tricktechnisch ein Wunderwerk, liebenswürdige Charaktere und nette Ideen und GottseiDank der Verzicht auf jegliche Gesangseinlagen… aber trotzdem war dies einfach ein Film, den ich gesehen habe, ihn ganz nett fand und am nächsten Tag schon wieder komplett vergessen habe. Gerade darum kann ich den darum veranstalteten Hype nicht so ganz gutheißen. Aber was solls, tut ja keinem weh (außer vielleicht den Eltern, die deswegen nervende, kleine Kinder am Hals haben).Fazit: Sehr guter Film – aber nicht der totale Mega-Super-Duper-Brüller, der überall aus ihm gemacht wird!

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