Nightmare on Elm Street 2 – Freddy’s Revenge

5 Jahre nach den Ereignissen an der Elm Street ist die Familie Walsh in das alte Haus der Familie Thompson gezogen. Der Sohn Jesse (Mark Patton) leidet jedoch seit dem Einzug unter furchtbaren Alpträumen und findet auch an der örtlichen High-School kaum Anschluß. Erst als er mit seiner Freundin Lisa (Kim Myers) Nancy Thompsons Tagebuch findet, ergeben seine Träume einen Sinn: Traumdämon Freddy Krüger (Robert Englund) übernimmt von Zeit zu Zeit Jesses Körper, um dann grauenvolle Morde zu begehen. Auf einer Party kommt es zum Blutbad…

Über den zweiten „Nightmare“-Film habe ich eigentlich immer nur das eine gehört: „Der ist schlechter als der erste!!!!“ Die Wahrheit ist, dass das stimmt – aber deswegen ist der Film noch nicht gleich komplett schlecht.Es ist der klassische „Ausreißer“, den es in jeder Horrorserie gibt – ein Film, der die Grundidee oder Grundsituation des Ganzen versucht neu auszulegen. Im vorliegenden Fall heißt das, dass Krüger zwar in Alpträumen erscheint und darüber kommuniziert, aber um seine Morde zu begehen, kriecht er in den Körper eines anderen und murkst in der Realität, nicht im Traum – was aber wirklich nur in diesem Teil so ist. Leider war es aber erst der dritte Teil, der aus Krüger einen „Horror-Clown“ gemacht hat, deshalb bleibt der zweite etwas dichter am ersten, Krüger bleibt eher schweigsam (obwohl die Gehirn-Szene ein totaler Brüller ist) und ist fast immer nur im Dunkeln zu sehen.Fazit: Nicht so bösartig wie der erste Film, aber trotzdem ein spannender kleiner Horrortrip mit guten Ideen – beileibe nicht so schlecht, wie er oft gemacht wird.

Rating: ★★★☆☆

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