Kops

Im schwedischen Kleinstädtchen Högsboträsk führen der Polizist Jacob (Fares Fares) und seine Kollegen, u.a. der durchgeknallte Benny (Torkel Petersson), ein ruhiges Leben – schließlich gibt’s keine Verbrechen hier. Als dann aber genau aus diesem Grund die Wache dichtgemacht werden soll, rüsten Jacob und seine Kollegen auf, um das Dorf in der Kriminalstatistik nach vorne zu bringen: das Abfackeln einer Würstchenbude, Diebstähle im Lebensmittelladen und eine fingierte Geiselnahme sind die Folge…

Alter Schwede: diese humorige, skurrile Geschichte hätte durchaus das Potential für eine typische britische Komödie – und bräuchte den Vergleich auch gar nicht zu scheuen. Der Film überzeugt mit menschlichen, liebenswürdigen Charakteren und feinem Humor – dreht aber total auf, wenn sich der irre Benny in seine Tagträumerein flüchtet und dabei wilde Schießereien im „Matrix“-Stil herauskommen. Die Spezialeffekte hierbei sind zwar deutlich schlechter als die aus den Vorbildern, aber das trübt den Spaß kein bisschen. So wird aus „Kops“ einer der lustigsten Geheimtipps seit langem. Das hat auch Hollywood erkannt und bereitet schon eine US-Version mit Adam Sandler in der Hauptrolle vor.Fazit: Liebenswürdige, kleine Komödie mit sympathischen Figuren und albernen Slapstickeinlagen.

Rating: ★★★★★

Ein Gedanke zu „Kops“

  1. Herrlich!“Kops“ ist ein wirklich lustige Film. Tränen schossen nur so aus meinen Augen… ok, das mit den Tränen war gelogen, aber das „Kops“ lustig ist, ist keine Lüge.“Kops“ ist einer der Filme, die aus wenigen Dingen (hier Geld, Equipment etc) viel machen. Die Story fußt auf einer netten Idee und wird gut dargestellt. Zwar geht dem Film gegen Ende ein wenig die Luft aus (Szenen im Wald und das Ende), aber das stört nicht wirklich.Ein Film, den man getrost empfehlen kann!

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