Natürlich blond – Legally Blond

Schwerer Schlag für High-Society-Blondchen Elle Woods (Reese Witherspoon): ihr Freund Warner (Matthew Davis) geht nach Harvard, um Jura zu studieren und macht mit ihr Schluss, da er eine seriöse Freundin braucht anstelle der flippigen Elle. Um Warner zurückzugewinnen, schreibt sie sich selbst in Harvard ein und wird tatsächlich angenommen. Leider eckt Elle mit ihrer fröhlichen Art zunächst bei all den staubtrockenen Kommilitonen an, findet aber nach und nach Freunde unter ihnen. Obendrein entpuppt sie sich als juristisches Genie: sie wird in ein Team aus Jura-Studenten gewählt, das die wegen Mordes angeklagte Brooke Taylor Windham (Ali Larter) verteidigen soll…

Wer hätte das gedacht: Reese Witherspoon war mir, seit ich „Election“ gesehen habe, derartig unsympathisch, aber als Elle Woods gewinnt sie sogar mein Herz: sie verleiht der auf den ersten Blick einfältig wirkenden Blondine Gutmütigkeit, ist liebenswert, fröhlich und auf listige Art und Weise clever. Die Story ist zwar nur die hundertausendste Aufwärmung des „Glaube an dich selbst, dann schaffst du alles, was du willst“-Klischees, aber sie wird mit viel Schwung und liebenswürdigen Charakteren erzählt. Total ideenreich wird es, wenn es dann im letzten Drittel vor Gericht geht und Elle mit Insiderwissen über Schuhe und Dauerwellen den Mordprozess auflöst. Fazit: an sich simple Komödie, die aber dank warmherziger Figuren, der schwungvollen und gagreichen Inszenierung und der lieblichen Reese Witherspoon wahnsinnig viel Spaß macht!!!

Rating: ★★★★★

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