Scooby Doo

Vor zwei Jahren geschah es: Die Mystery AG löste sich auf und ihre Mitglieder Fred (Freddie Prinze Jr.), Daphne (Sarah Michelle Gellar), Velma (Linda Cardellini), Shaggy (Matthew Lillard) und sein Hund Scooby gehen ihrer Wege. Spezialität der Mystery AG war es scheinbar unerklärlichen und übersinnlichen Ereignissen auf die Spur zu kommen. Eine Spezialität, von der der Vergnügungsparkbesitzer Mondavarious (Rowan Atkinson) Gebrauch machen möchte und kurzerhand alle in seinen Vergnügungspark nach Spooky Island einlädt. Und der Name der Insel scheint sich zu bewahrheiten.

Eine Kindheitserinnerung auf der Kinoleinwand: „Scooby Doo“ ist mir noch sehr gut in Erinnerung geblieben und das nicht nur wegen der unmenschlichen Zeit, an dem dieser Cartoon über die Mattscheibe flimmerte (Sonntag Morgens um Acht). Als Cartoon habe ich „Scooby Doo“ gerne gesehen, vor allem als Scooby und seiner Freunde noch nicht erwachsen waren und Velma diese geniale Gehbewegung drauf hatte.Bei dem Realfilm war ich zunächst skeptisch, doch muss ich gestehen, dass sich „Scooby Doo“ ganz wacker schlägt. Ganz im Sinne des Cartoons versucht der Film die Stimmung wiederzugeben. Ok, das klappt zwar nicht immer, ist aber dennoch ein ganz netter Spaß. Der Film ist ganz gut für Zwischendurch und macht Laune zu sehen: vor allem, dass die Charaktere etwas tiefgründiger sind als im Cartoon ohne aber vom eigentlichen Sein abzulenken.Scooby ist effektmässig hervorragend gelungen und es macht viel Spaß, ihn zusammen mit Shaggy herumblödeln zu sehen. Auch die Darstellung von Daphne (ewig in diesen grausigen, gleichfarbigen Klamotten), Fred (so dämlich wie im Cartoon) und Velma (hui! Ist schon sexy irgendwie, nur diese Klamotten… ) machen dem Kenner des Cartoons Freude.Netter und kurzweiliger Spaß!

Rating: ★★★☆☆

Ein Gedanke zu „Scooby Doo“

  1. Die nächste Fernsehserie, die es auf die Leinwand verschlägt – aber überaus gelungen. „Scooby Doo“ ist ein fröhlicher, temporeicher Kindergruselfilm, der sich keine Sekunde ernst nimmt und die miniminiminimale Story wirklich nur benutzt, um seine Helden und den computeranimierten Hund in Szene zu setzen – aber im Gegensatz zu ähnlichen Werken gelingt es hier voll und ganz.Das prominente Darstellerquartett (insbesondere Superchaot Matthew Lillard) macht wahnsinnig viel Spaß, der Hund ist wahnsinnig lustig animiert, mit Rowan Atkinson oder Pamela Anderson gibts nette Nebenrollen und die Story enthält jede Menge Action und Special Effects – da der Spaß aber stets die Oberhand behält, verkommt das Ganze nicht zum seelenlosen Effektspektakel.Fazit: Fröhliches Gagfeuerwerk mit klasse Effekten – rasant und ungemein kurzweilig!

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